Termine
27.11.2025
Outsider Art auf der Art Basel Miami Beach im Dezember 2025
AEG zeigt Beverly BuchananAuf der diesjährigen Art Basel Miami Beach, die vom 5. bis 7. Dezember 2025 in Florida (USA) stattfindet, ist mit der New Yorker Andrew Edlin Gallery erneut auch Outsider Art vertreten. Edlin, der über die von ihm gegründete Agentur Wide Open Arts an der New Yorker Outsider Art Fair beteiligt ist, zeigt jetzt am Stand C5 Arbeiten von Beverly Buchanan (1940 - 2015). Mehr unter der angegebenen Website
www.artbasel.com/miami-beach/exhibitors#254258
20.11.2025
27. Jahres- und Verkaufsausstellung im Kunsthaus Kannen
Münsteraner Outsider Art-Zentrum zeigt über 200 Bilder und ObjekteWie das Münsteraner Kunsthaus Kannen (Alexianer Klinikum GmbH) informiert, ist die Anfang Oktober 2025 eröffnete Jahres- und Verkaufsausstellung bis 27. März 2026 im großen Kunsthaus-Ausstellungsaal zu sehen. Präsentiert sind über 200 Werke aus dem Bereich der Outsider Art – Arbeiten aus den hauseigenen Ateliers wie auch von Gastkünstler*innen aus ganz Deutschland. Über 40 Kulturschaffende sind vertreten, die der Hintergrund einer Psychiatrieerfahrung verbindet. Dem Publikum wird ein breites Spektrum zeitgenössischer bildender Kunst präsentiert: Malerei, Zeichnungen, Collagen oder Objekte aus Holz, Draht und Keramik. Vieles entsteht in akribischer Detailarbeit und eröffnet ungewöhnliche Perspektiven auf Alltag und Gesellschaft.
Einige Beispiele: So kann man an fantastischen Welten teilnehmen, die Liliana Shpigalter und Stefan Tiersch künstlerisch filigran erschaffen. Stefan Tiersch zeichnet und malt mit dünner Linie dichte Strukturen, in denen man märchenhafte Pflanzen, Tiere und Fabelwesen entdeckt. Neu in der Ausstellung vertreten ist Zoe-Aliha Tosun, deren Werke sich durch ein ungewöhnliches Figurenprogramm mit surrealen Elementen hervorheben. Jungkünstlerin Caroline Rott (Caro), teilt getreu ihrem Namen Blatt und das Motiv, das sie zeichnet, in viele kleine Karos und größere Farbflächen ein. Im Zentrum ihrer Bilder stehen oft Frauen, kraftvoll in stark bunte Umgebung hineingesetzt. Altmeister Markus Meurer fasziniert mit seinen ausgetüftelten Drahtfiguren, die von geisterhaften Motorradfahrern bis zu monströsen Insekten reichen. Die Kannen-Künstlerinnen Erika Godl und Nicole Szlachetka zeigen spannende Tonarbeiten. Abstrakt arbeitende Künstler wie Alfred Olschewski und Michael Deppe ziehen durch die besondere Farb- und Leuchtkraft ihrer Exponate an.
Seit 1996 werden hier jährlich aktuelle Bilder und Objekte der sogenannten Außenseiterkunst präsentiert und zum Verkauf angeboten. Erneut wurde in diesem Jahr der Kreis der teilnehmenden Künstler*innen durch eine Ausschreibung erweitert. Teilnehmende Künstler*innen aus dem Kunsthaus: Johannes Bayer, Paul Berger, Wolfgang Brandl, Stefan Dürken, Jürgen Essing, Hans-Jürgen Fränzer, Erika Godl, Hans-Günther Harst, Ulrike Hoyer, Hans Georg Kastilan, Wilke Klees, Helmut Licznierski, Klaus Mücke, Alfred Olschewski, Helmut Paus, Stefan Reimer, Franziska Röckmann, Hubertus Roerkohl, Caroline Rott, Muammer Savran, Gerd Schippel, Liliana Shpigalter, Petra Semeniuk, Nicole Szlachetka, August Viebert und Walter Vieth. Externe Künstler*innen: Harald Albermann, Michael Deppe, Gudula Eimann, Arabella Hover, Benjamin Jahn, Karsten Kirschke, Robert Linke, Alexandra Malobrodski, Marion Möller, Markus Meurer, Birgit Nattkemper, Julia Monika Schlichting, Anja Volle, Frank Schneiders, Anna Sewanian, Hugo Steffen, Stefan Tiersch, Zoe-Aliha Tosun.
Kunsthaus Kannen
Geöffnet Di-So./feiertags von 13-17 Uhr
Führungen n. V., Eintritt frei
Kontakt: Lisa Inckmann, Leiterin
Alexianerweg 9, 48163 Münster
Telefon: 0 25 01-966 20 560
kunsthaus-kannen(at)alexianer.de
(c) Foto: G. Peitz, BKS Saar 2025
www.kunsthaus-kannen.de/ausstellungen/aktuelle-veranstaltungen/27-jahres-und-verkaufsausstellung/Einige Beispiele: So kann man an fantastischen Welten teilnehmen, die Liliana Shpigalter und Stefan Tiersch künstlerisch filigran erschaffen. Stefan Tiersch zeichnet und malt mit dünner Linie dichte Strukturen, in denen man märchenhafte Pflanzen, Tiere und Fabelwesen entdeckt. Neu in der Ausstellung vertreten ist Zoe-Aliha Tosun, deren Werke sich durch ein ungewöhnliches Figurenprogramm mit surrealen Elementen hervorheben. Jungkünstlerin Caroline Rott (Caro), teilt getreu ihrem Namen Blatt und das Motiv, das sie zeichnet, in viele kleine Karos und größere Farbflächen ein. Im Zentrum ihrer Bilder stehen oft Frauen, kraftvoll in stark bunte Umgebung hineingesetzt. Altmeister Markus Meurer fasziniert mit seinen ausgetüftelten Drahtfiguren, die von geisterhaften Motorradfahrern bis zu monströsen Insekten reichen. Die Kannen-Künstlerinnen Erika Godl und Nicole Szlachetka zeigen spannende Tonarbeiten. Abstrakt arbeitende Künstler wie Alfred Olschewski und Michael Deppe ziehen durch die besondere Farb- und Leuchtkraft ihrer Exponate an.
Seit 1996 werden hier jährlich aktuelle Bilder und Objekte der sogenannten Außenseiterkunst präsentiert und zum Verkauf angeboten. Erneut wurde in diesem Jahr der Kreis der teilnehmenden Künstler*innen durch eine Ausschreibung erweitert. Teilnehmende Künstler*innen aus dem Kunsthaus: Johannes Bayer, Paul Berger, Wolfgang Brandl, Stefan Dürken, Jürgen Essing, Hans-Jürgen Fränzer, Erika Godl, Hans-Günther Harst, Ulrike Hoyer, Hans Georg Kastilan, Wilke Klees, Helmut Licznierski, Klaus Mücke, Alfred Olschewski, Helmut Paus, Stefan Reimer, Franziska Röckmann, Hubertus Roerkohl, Caroline Rott, Muammer Savran, Gerd Schippel, Liliana Shpigalter, Petra Semeniuk, Nicole Szlachetka, August Viebert und Walter Vieth. Externe Künstler*innen: Harald Albermann, Michael Deppe, Gudula Eimann, Arabella Hover, Benjamin Jahn, Karsten Kirschke, Robert Linke, Alexandra Malobrodski, Marion Möller, Markus Meurer, Birgit Nattkemper, Julia Monika Schlichting, Anja Volle, Frank Schneiders, Anna Sewanian, Hugo Steffen, Stefan Tiersch, Zoe-Aliha Tosun.
Kunsthaus Kannen
Geöffnet Di-So./feiertags von 13-17 Uhr
Führungen n. V., Eintritt frei
Kontakt: Lisa Inckmann, Leiterin
Alexianerweg 9, 48163 Münster
Telefon: 0 25 01-966 20 560
kunsthaus-kannen(at)alexianer.de
(c) Foto: G. Peitz, BKS Saar 2025
02.10.2025
WER BIN ICH? BILDER DER IDENTITÄTSSUCHE
Neue Sonderausstellung im Museum Sammlung Prinzhorn ab NovemberAm Heidelberger Spielort Museum Sammlung Prinzhorn beginnt mit Eröffnungstermin 19. November 2025 (19 Uhr) die Sonderausstellung „Wer bin ich? Bilder der Identitätssuche“, die bis 19. April 2026 zu sehen ist. Das Haus lädt dazu ein und informiert zur Veranstaltung, wie nachstehend (von der Red. zusammengefasst).
„Wer bin ich?“ – eine Frage, die wir uns im Laufe unseres Lebens immer wieder stellen. Besonders in psychischen Krisen kann das eigene Selbstbild ins Wanken geraten; zugleich kann eine Identitätskrise selbst zur Ursache einer psychischen Krise werden. Es ist daher kaum verwunderlich, dass in der Sammlung Prinzhorn, die auf die Kunst von Menschen mit psychischen Ausnahmeerfahrungen spezialisiert ist, viele Werke um das Thema der Identität kreisen. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Selbstporträts, autobiografischen Bildergeschichten, Tagebüchern und bestickten Textilien, die zwischen 1890 und heute entstanden sind. In diesen Arbeiten hinterfragen, dokumentieren und erkunden die Künstler*innen die Sicht auf sich selbst und die eigene Biografie. Die Inhalte befassen sich etwa mit Lebensumständen, die zu einer Einweisung in eine Psychiatrie führten, z.B. per Selbstbildnissen in der Zelle oder im Krankenzimmer. Darstellungen von Behandlungsmethoden und von psychiatrischen Diagnosen geben Einblicke in Entfremdungen von der eigenen Identität – auch durch die Institution.
Sammlung Prinzhorn
Klinik für Allgemeine Psychiatrie, Universitätsklinikum Heidelberg
Voßstraße 2, 69115 Heidelberg
sammlung.prinzhorn@med.uni-heidelberg.de
Geöffnet Di bis So 11–17 Uhr, Mi 11–20 Uhr, montags geschlossen
www.sammlung-prinzhorn.de/vorschau/identitaet„Wer bin ich?“ – eine Frage, die wir uns im Laufe unseres Lebens immer wieder stellen. Besonders in psychischen Krisen kann das eigene Selbstbild ins Wanken geraten; zugleich kann eine Identitätskrise selbst zur Ursache einer psychischen Krise werden. Es ist daher kaum verwunderlich, dass in der Sammlung Prinzhorn, die auf die Kunst von Menschen mit psychischen Ausnahmeerfahrungen spezialisiert ist, viele Werke um das Thema der Identität kreisen. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Selbstporträts, autobiografischen Bildergeschichten, Tagebüchern und bestickten Textilien, die zwischen 1890 und heute entstanden sind. In diesen Arbeiten hinterfragen, dokumentieren und erkunden die Künstler*innen die Sicht auf sich selbst und die eigene Biografie. Die Inhalte befassen sich etwa mit Lebensumständen, die zu einer Einweisung in eine Psychiatrie führten, z.B. per Selbstbildnissen in der Zelle oder im Krankenzimmer. Darstellungen von Behandlungsmethoden und von psychiatrischen Diagnosen geben Einblicke in Entfremdungen von der eigenen Identität – auch durch die Institution.
Sammlung Prinzhorn
Klinik für Allgemeine Psychiatrie, Universitätsklinikum Heidelberg
Voßstraße 2, 69115 Heidelberg
sammlung.prinzhorn@med.uni-heidelberg.de
Geöffnet Di bis So 11–17 Uhr, Mi 11–20 Uhr, montags geschlossen


