Nachrichten

21.11.2008
Förderprogramm für angehende Kulturmanager und Kuratoren
Initiative Kunstleben startet AusschreibungHamburg. Bis zum 10. Dezember 2008 können sich angehende Kulturmanager und Kuratoren mit einem Ausstellungskonzept für das Förderprogramm der „Initiative Kunstleben“ bewerben. Die Ausschreibung umfasst die Realisierung einer Ausstellung in Hamburg sowie eine begleitende Publikation. Schwerpunkt der Förderung bildet die praxisbezogene Umsetzung des Ausstellungskonzepts, von der Künstleransprache bis zur Vernissage. Bewerber müssen ein, bis zu dreiseitiges, Ausstellungskonzept einreichen, welches Zielsetzung, Umsetzungsideen sowie eine Begründung der Künstlerauswahl beinhaltet. Eine Jury mit Experten aus Lehre, Kunstkritik und Wirtschaft wählt das beste Ausstellungskonzept aus. Mehr Informationen unter:
www.kunst-leben.de/html/ausschreibung.html13.10.2008
kunst.kultur.kulinarisches
14er Geburtstag der Kunst-Praxis-SoestSoest. Aus Anlass ihres 14. Geburtstags lädt die Kunst-Praxis Soest, Paradieser Weg 15, am Sonntag, den 19.Oktober von 12:00 bis 18:00 Uhr zu einer Vernissage ein. Gezeigt wird "Parallelwelten- Kunst aus dem sozialen Exil" ein fotografisches Portrait des Art-Brut Künstlers Alfred Stief von Hendrik Lietmann.
Alfred Stief, geb. 1951, hat mit seinen ausdrucksstarken Häkel-Objekten, Bildern und Collagen bereits internationale Ausstellungen bestückt. Seine Kunst ist exemplarisch für Art Brut, seine Odyssee durch deutsche Psychiatrien leider auch. Stief ist seit 1991 im Maßregelvollzug. Susanne Lüftner-Haude, Leiterin der Kunst-Praxis: " Er wurde immer wieder verlegt, vergessen und ruhig gestellt. Seit ca. 5 Monaten hat sich Stiefs Lebenssituation seit ca. 4 Monaten extrem verschlechtert. Unser Verein hat aus diesem Grund gegen die
Verantwortlichen der Maßregelvollzugklinik in Rheine Strafanzeige
gestellt und eine Dienstaufsichtbeschwerde wegen Körperverletzung
und seelischer Grausamkeit eingereicht. Mit unserer Ausstellung möchten wir eine breite Öffentlichkeit auf die skandalösen Zustände in Rheine aufmerksam machen."
In ihrer aktuellen Ausgabe hat die "Psychosoziale Umschau" , als meistgelesene Fachzeitschrift im Bereich Soziales und Psychiatrie, über den Fall berichtet. Mehr Infos bei Susanne Lüftner-Haude, Tel.: 02921/ 76 70 97 oder unter
www.kunstpraxis-soest.deAlfred Stief, geb. 1951, hat mit seinen ausdrucksstarken Häkel-Objekten, Bildern und Collagen bereits internationale Ausstellungen bestückt. Seine Kunst ist exemplarisch für Art Brut, seine Odyssee durch deutsche Psychiatrien leider auch. Stief ist seit 1991 im Maßregelvollzug. Susanne Lüftner-Haude, Leiterin der Kunst-Praxis: " Er wurde immer wieder verlegt, vergessen und ruhig gestellt. Seit ca. 5 Monaten hat sich Stiefs Lebenssituation seit ca. 4 Monaten extrem verschlechtert. Unser Verein hat aus diesem Grund gegen die
Verantwortlichen der Maßregelvollzugklinik in Rheine Strafanzeige
gestellt und eine Dienstaufsichtbeschwerde wegen Körperverletzung
und seelischer Grausamkeit eingereicht. Mit unserer Ausstellung möchten wir eine breite Öffentlichkeit auf die skandalösen Zustände in Rheine aufmerksam machen."
In ihrer aktuellen Ausgabe hat die "Psychosoziale Umschau" , als meistgelesene Fachzeitschrift im Bereich Soziales und Psychiatrie, über den Fall berichtet. Mehr Infos bei Susanne Lüftner-Haude, Tel.: 02921/ 76 70 97 oder unter

07.10.2008
RedRotRouge
Art-Transmitter präsentiert Werke von Karin Scholl vom 12.-31. OktoberDortmund. Art-Transmitter lädt am 12. Oktober um 11:00 Uhr zu einer Matinee in die "Galerie Torfhaus" im Westfalenpark Dortmund ein. Gezeigt werden aktuelle Arbeiten der Bochumer Künstlerin Karin Scholl, die eine Zeitlang in Sardinien gelebt hat. Mitgebracht hat sie die intensiven Farben der sardischen Natur die der Seele gut tun!
Karin Scholl geht extravagante Wege. Ihre Werke sind meist ohne Titel, der Betrachter muss sie selbst entschlüsseln. Die Impulse kommen aus ihrer Umgebung. Sie sind eine Auseinandersetzung mit dem täglichen Leben. Ihre Bilder dokumentieren die Suche nach einem Gleichgewicht zwischen Ungeformtem und Geformtem, zwischen Natur und Architektur. Farbflächen werden abgesetzt, stehen hinten an oder im Vordergrund. Durch strukturelle Spachteltechniken zum Teil in Verbindung mit unterschiedlichen Materialien (Edelstahl, Papier, Wachs, Stoff) entsteht eine faszinierende Dreidimensionalität.
Malerei dient Karin Scholl der Sichtbarmachung sensitiver und emotionaler Vorgänge und ist damit eine Möglichkeit, sich für kurze Zeit vom allzu Gewohnten zu entfernen.
Die Ausstellung ist vom 12.-31 Oktober zu sehen. Weitere Werke werden in einer Daueraustellung in Bochum, Pariserstr. 3 präsentiert (Samstags von 12:00 bis 17:00 Uhr, oder nach Terminabsprache unter 0234/16343)
Karin Scholl geht extravagante Wege. Ihre Werke sind meist ohne Titel, der Betrachter muss sie selbst entschlüsseln. Die Impulse kommen aus ihrer Umgebung. Sie sind eine Auseinandersetzung mit dem täglichen Leben. Ihre Bilder dokumentieren die Suche nach einem Gleichgewicht zwischen Ungeformtem und Geformtem, zwischen Natur und Architektur. Farbflächen werden abgesetzt, stehen hinten an oder im Vordergrund. Durch strukturelle Spachteltechniken zum Teil in Verbindung mit unterschiedlichen Materialien (Edelstahl, Papier, Wachs, Stoff) entsteht eine faszinierende Dreidimensionalität.
Malerei dient Karin Scholl der Sichtbarmachung sensitiver und emotionaler Vorgänge und ist damit eine Möglichkeit, sich für kurze Zeit vom allzu Gewohnten zu entfernen.
Die Ausstellung ist vom 12.-31 Oktober zu sehen. Weitere Werke werden in einer Daueraustellung in Bochum, Pariserstr. 3 präsentiert (Samstags von 12:00 bis 17:00 Uhr, oder nach Terminabsprache unter 0234/16343)
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