Nachrichten

13.09.2010
Kulturfest Remich/Luxemburg – Art-Transmitter gut besucht
Über 2000 Gäste bei Kunst, Musik und Wein in SüdluxemburgRemich/Luxemburg. Auch die fünfte Auflage des Kulturfestes Remich an der luxemburgischen Mosel war bei einer guten Organisation durchs städtische Komitee und mehrheitlich sonnigem Spätsommerwetter am Sonntag wieder ein voller Erfolg. 25 ausgesuchte Bildende Künstlerinnen und Künstler präsentierten sich im langen Künstlerzelt am Place Fernand Kons mit ihren Werken in Acryl, Aquarell oder Mixed Media, - Maler aus Luxemburg, Frankreich, Deutschland, Island, Ungarn und Nigeria.
Art-Transmitter war hier im Dreiländereck Saar – Lor – Lux, unweit Schengen, über Künstler und Mitarbeiter Gangolf Peitz mit einer eigens eingerichteten Infoecke im Künstlerzelt präsent. Und nicht wenige der über 2000 Gäste, die aus der Region und von weither zum Feiern dieses besonderen Kulturfestes mit Kunst, Musik und Wein gekommen waren, machten bei Art-Transmitter halt, nahmen Prospekte mit und bewunderten die hohe Qualität der ausgestellten Exponate des so genannten Genres Outsider Art aus der Dortmunder Sammlung. Im persönlichen Gespräch informierte man sich „live und am lebenden Bild“ über Sinn und Arbeit des europäischen Kunstförderprojektes. Die im wahrsten Sinne des Wortes grenzüberschreitenden Auskünfte wurden dabei in vier Sprachen erteilt: auf deutsch, französisch, englisch und in regionaler Mundart. Die Luxemburger Presse und das Fernsehen machten Aufnahmen und schrieben Berichte.
Die Arbeit des Projektes wurde sehr begrüßt und Art-Transmitter konnte am 12. September 2010 in Luxemburg an einer regionalen, aber sehr europäischen Ecke Mitteleuropas einem interessierten, breiten Publikum nicht nur besondere Künstler vorstellen, sondern erfolgreich auch wieder wichtige Entstigmatisierungsarbeit für Menschen mit psychischen Handicaps und oft ganz exklusiven kreativen Fähigkeiten und Fertigkeiten leisten.
Art-Transmitter war hier im Dreiländereck Saar – Lor – Lux, unweit Schengen, über Künstler und Mitarbeiter Gangolf Peitz mit einer eigens eingerichteten Infoecke im Künstlerzelt präsent. Und nicht wenige der über 2000 Gäste, die aus der Region und von weither zum Feiern dieses besonderen Kulturfestes mit Kunst, Musik und Wein gekommen waren, machten bei Art-Transmitter halt, nahmen Prospekte mit und bewunderten die hohe Qualität der ausgestellten Exponate des so genannten Genres Outsider Art aus der Dortmunder Sammlung. Im persönlichen Gespräch informierte man sich „live und am lebenden Bild“ über Sinn und Arbeit des europäischen Kunstförderprojektes. Die im wahrsten Sinne des Wortes grenzüberschreitenden Auskünfte wurden dabei in vier Sprachen erteilt: auf deutsch, französisch, englisch und in regionaler Mundart. Die Luxemburger Presse und das Fernsehen machten Aufnahmen und schrieben Berichte.
Die Arbeit des Projektes wurde sehr begrüßt und Art-Transmitter konnte am 12. September 2010 in Luxemburg an einer regionalen, aber sehr europäischen Ecke Mitteleuropas einem interessierten, breiten Publikum nicht nur besondere Künstler vorstellen, sondern erfolgreich auch wieder wichtige Entstigmatisierungsarbeit für Menschen mit psychischen Handicaps und oft ganz exklusiven kreativen Fähigkeiten und Fertigkeiten leisten.

08.09.2010
Asklepios-Klinik von Patientenverband scharf kritisiert
BPE e.V. fordert Entschuldigung und EntschädigungenBochum/Hamburg. In der neuen Ausgabe 3/2010 des BPE-Rundbriefes verurteilt der Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V. den Kunstskandal um die Asklepios Klinik-Nord aufs Schärfste. Das psychiatrische Krankenhaus ist wegen der Vernachlässigung und nachfolgender eigenmächtiger Zerstörung von Patientenkunstwerken ins Kreuzfeuer von öffentlicher, fachlicher und Betroffenenkritik geraten.
Würde und Werke von PatientInnen seien mit Füßen getreten und missachtet worden, heißt es in einem Artikel vom BPE-Vorstand. Das Hamburger Klinikum wird aufgefordert, eine öffentliche Entschuldigung abzugeben, die geschehenen Fehler und Versäumnisse einzuräumen und den Patientenkünstlern entsprechende Entschädigungen zu zahlen.
www.bpe-online.deWürde und Werke von PatientInnen seien mit Füßen getreten und missachtet worden, heißt es in einem Artikel vom BPE-Vorstand. Das Hamburger Klinikum wird aufgefordert, eine öffentliche Entschuldigung abzugeben, die geschehenen Fehler und Versäumnisse einzuräumen und den Patientenkünstlern entsprechende Entschädigungen zu zahlen.

08.09.2010
„InnenWeltenAußenWelten“
Einzigartige Art-Transmitter-Ausstellung ab 5. November im Museum MKKDortmund. Im Rahmen der Kulturhauptstadt RUHR 2010 präsentiert Art-Transmitter vom 5. November 2010 bis 31. Januar 2011 eine bisher in Deutschland einzigartige Ausstellung. Titel: „InnenWeltenAußenWelten - Sexualität und Sehnsucht“.
Gezeigt werden fast 150 historische und selten zugängliche Werke aus dem 19. und 20. Jahrhundert der Sammlung Prinzhorn aus Heidelberg und der Sammlung Morgenthaler aus Bern (Schweiz). Ergänzt werden diese Arbeiten mit mehr als 80 zeitgenössischen Werken von sogenannten Outsidern aus dem Dortmunder Projekt Art-Transmitter.
Sexualität ist ein bisher in der Darstellung der Kunst von Insassen psychiatrischer Einrichtungen oder auch heutiger Psychiatrieerfahrenen ein wissenschaftlich noch fast unbehandeltes Thema, das mit der Ausstellung erstmalig näher beleuchtet werden soll.
In den Anstalten um 1900 war Sexualität stark tabuisiert. Die Abteilungen waren strickt in Frauen und Männer aufgeteilt, so dass sexuelle Handlungen, wenn überhaupt, dann zumeist nur unter gleichgeschlechtlichen Partnern praktiziert werden konnten. Sehnsüchte und Vorstellungen wurden daher oft unterdrückt und anders verarbeitet. Etwa 2% der Patientenkünstler verliehen ihrem Verlangen und Wünschen auf künstlerische Weise Ausdruck. Diese Bilder sind nicht nur ein Siegel ihrer eigenen Befindlichkeiten und Begehrlichkeiten, sondern gleichzeitig auch ein Spiegel der Zeit und ihrer Ideologien in der sie lebten.
Darüber hinaus bietet "InnenWeltenAußenWelten" ein Forum, in dem Künstler und Besucher Entwicklungen und Tendenzen dieses Kunstsegments diskutieren können: Welche Erfahrungen machen Outsiderkünstler mit dem Kunstmarkt? Wie können Talente gefördert werden? Ist das Etikett "Outsiderkunst" noch sinnvoll?
Zur Eröffnung am 5. November um 19.00 Uhr erwartet die Gäste ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Musik und einer Performance.
Die Ausstellung wurde u.a. durch die LWL Kulturstiftung und RUHR 2010 gefördert.
Gezeigt werden fast 150 historische und selten zugängliche Werke aus dem 19. und 20. Jahrhundert der Sammlung Prinzhorn aus Heidelberg und der Sammlung Morgenthaler aus Bern (Schweiz). Ergänzt werden diese Arbeiten mit mehr als 80 zeitgenössischen Werken von sogenannten Outsidern aus dem Dortmunder Projekt Art-Transmitter.
Sexualität ist ein bisher in der Darstellung der Kunst von Insassen psychiatrischer Einrichtungen oder auch heutiger Psychiatrieerfahrenen ein wissenschaftlich noch fast unbehandeltes Thema, das mit der Ausstellung erstmalig näher beleuchtet werden soll.
In den Anstalten um 1900 war Sexualität stark tabuisiert. Die Abteilungen waren strickt in Frauen und Männer aufgeteilt, so dass sexuelle Handlungen, wenn überhaupt, dann zumeist nur unter gleichgeschlechtlichen Partnern praktiziert werden konnten. Sehnsüchte und Vorstellungen wurden daher oft unterdrückt und anders verarbeitet. Etwa 2% der Patientenkünstler verliehen ihrem Verlangen und Wünschen auf künstlerische Weise Ausdruck. Diese Bilder sind nicht nur ein Siegel ihrer eigenen Befindlichkeiten und Begehrlichkeiten, sondern gleichzeitig auch ein Spiegel der Zeit und ihrer Ideologien in der sie lebten.
Darüber hinaus bietet "InnenWeltenAußenWelten" ein Forum, in dem Künstler und Besucher Entwicklungen und Tendenzen dieses Kunstsegments diskutieren können: Welche Erfahrungen machen Outsiderkünstler mit dem Kunstmarkt? Wie können Talente gefördert werden? Ist das Etikett "Outsiderkunst" noch sinnvoll?
Zur Eröffnung am 5. November um 19.00 Uhr erwartet die Gäste ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Musik und einer Performance.
Die Ausstellung wurde u.a. durch die LWL Kulturstiftung und RUHR 2010 gefördert.
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