Nachrichten
01.06.2009
Freiheit von Literatur, Kunst und Wissenschaft zentrales Verfassungsgut
Heidelberger Appell gegen Missbrauch durch Google und YouTube
Berlin. "Für Publikationsfreiheit und die Wahrung der Urheberrechte". So lautet die anlässlich des 60jährigen Grundgesetzjubiläums erneut, und betont an die Adresse der Politik vorgetragene, mahnende Forderung des "Heidelberger Appells" vom 22. März 2009. Wort- und Bildautoren und Verleger wenden sich hierin gegen den zunehmenden Missbrauch der Urheberrechte, vor allem durch Internet-Plattformen.

In der Erklärung heißt es (Auszug): "Das verfassungsmäßig verbürgte Grundrecht von Urhebern auf freie und selbstbestimmte Publikation ist derzeit massiven Angriffen ausgesetzt und nachhaltig bedroht. International wird durch die nach deutschem Recht illegale Veröffentlichung urheberrechtlich geschützter Werke geistiges Eigentum auf Plattformen wie "GoogleBooks" und "YouTube" seinen Produzenten in ungeahntem Umfang und ohne strafrechtliche Konsequenzen entwendet. Gleichzeitig propagiert national die "Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen" (Mitglieder: Wissenschaftsrat, DFG, Leibniz-Gesellschaft, Max-Planck-Institut u.a.) weitreichende Eingriffe in die Presse- und Publikationsfreiheit, deren Folgen grundgesetzwidrig wären.
Autoren und Verleger lehnen alle Versuche und Praktiken ab, das für Literatur, Kunst und Wissenschaft fundamentale Urheberrecht, das Grundrecht der Freiheit von Forschung und Lehre sowie die Presse- und Informationsfreiheit zu untergraben. Es muss auch künftig der Entscheidung von Schriftstellern, Künstlern, Wissenschaftlern, kurz: allen Kreativen frei gestellt bleiben, ob und wo ihre Werke veröffentlicht werden sollen. Jeder Zwang, jede Nötigung zur Publikation in einer bestimmten Form ist ebenso inakzeptabel wie die politische Toleranz gegenüber Raubkopien, wie sie Google derzeit massenhaft herstellt (...)
Die Freiheit von Literatur, Kunst und Wissenschaft ist ein zentrales Verfassungsgut. Verlieren wir sie, verlieren wir unsere Zukunft."

Weitere Informationen zum "Heidelberger Appell" unter
www.textkritik.de
Sonderausstellung bis 7. Juni auf Schloss Niederweis
24.05.2009
Sonderausstellung bis 7. Juni auf Schloss Niederweis
Großer Anklang für Werke aus der Sammlung Art-Transmitter
Irrel-Niederweis. Nach seiner Lesung am 23. Mai auf Schloss Niederweis (at berichtete) entschieden sich Veranstalter und Künstlerautor Gangolf Peitz spontan zu einer zweiwöchigen "kulinarisch-musikalischen" Sonderausstellung mit entsprechenden Exponaten aus dem bildnerischen Werk von Peitz. Drei der ausgestellten Werke sind dabei aus der Sammlung Art-Transmitter, die Peitz als Bildender Künstler unterstützt.

Im stilvollen Ambiente des Schlosscafé präsentiert der Maler sechs seiner besten Arbeiten: "Cello", "Percussions Wanted", "Ma Guitare" in Aquarelltechnik, sowie die in Öl gearbeiteten Bilder "Wein und Obst" und „Stilleben". Herausragende Beachtung bei der Ausstellungseröffnung am 23. Mai erfuhr besonders das neue, großformatig gestaltete Werk "Harfe" (Aquarell, 2009), dass die Besucher bereits im Foyer farbprächtig und verspielt einlädt.

Die exquisite Sonderausstellung wird mit einer kleinen Literaturschau aus dem schriftstellerischen Werk von Peitz abgerundet. Bilder und Bücher können in der Ausstellungszeit auch direkt vor Ort erworben werden. Schloss Niederweis, in der malerischen Südeifel zwischen Trier, Bitburg und Echternach gelegen, ist ein beliebtes Ziel für Wochenendausflüge. Die erholsame Grenzregion Naturpark Our-Sauer-Prüm ist immer einen Besuch wert.

Das Schlosscafe hat samstags und sonntags von 11-18h geöffnet. Die Sonderausstellung Gangolf Peitz ist hier an den Wochenenden 23./24. Mai, 30./31. Mai und 6./7. Juni 2009 zu den Öffnungszeiten zu besichtigen.

Schlosscafé, Schloss Niederweis (Irrel), Hauptstraße 9. Telefon: 06525/93111 oder 0651/700293. Künstlerkontakt unter Tel. 0178/2831417

Alle Werke, die sich vom Künstler in der Kollektion Art-Transmitter befinden, hier unter
www.art-transmitter.de/index.php?tp=303&start=10&cat=&i=2&artist=124
21.05.2009
Das Schwere leicht nehmen: "Deprinotes"-Zeichnungen
Münchner Haus der Kunst zeigt Thomas Schütte ab 7. Juni
München. Thomas Schütte (geb. 1954 in Oldenburg), Schüler von Gerhard Richter, zeigt seine in Tusche und Aquarell gemalte neue Serie "Deprinotes" ab Juni in der bayerischen Landeshauptstadt.
In den Zeichnungen, die zwischen 2006 und 2008 entstanden sind, sieht man sein Talent, das Schwere leicht zu nehmen und gekonnt "ins Bild zu setzen". Schütte ist bekannt als intensiver Wanderer zwischen unterschiedlichen Techniken, Themen, Stilen und Formaten. "Leid Lied" oder "Herzbergwerk" lauten beispielsweise die Titel zweier Exponate, die neben einer Auswahl von Installationen, Architekturmodellen, Keramiken, Fotografien und Skulpturen des Künstlers ab 7. Juni 2009 im Haus der Kunst, Prinzregentenstraße 1, in München zu sehen sind.

Tel. Informationen unter 089/21127-113 sowie auf den Internetseiten von
www.hausderkunst.de
Termine

20.11.2017
22.11. galerie gugging
Vernissage "Navratils Künstlergästebuch“
Maria Gugging (Österreich). Die Eröffnung der Ausstellung „Navratils Künstlergästebuch“ findet am 22. November 2017 um 19.00 Uhr statt und ist bis 14. mehr
15.11.2017
Pop-Up Outsider Art in Rotterdam
Dezember 2017 neues Museum
Rotterdam (Niederlande). In Rotterdam eröffnet Stichting Cultureel Rijk ein temporäres Museum der Outsider Art. „The Pop-Up Grow Big Museum“ zeigt im mehr
02.11.2017
„Kunst und Psychiatrie“-Symposion am 15.11. in Echternach

Echternach (Luxemburg). Wie PSYCHART asbl aus Luxemburg mitteilt, veranstaltet man ein 6. Symposion „Kunst und Psychiatrie“ am 15. November 2017 von 1 mehr