Nachrichten
03.11.2011
Art-Transmitter und Sammlung Demirel vereinbaren Kooperation
Dortmund. Die Wuppertaler Sammlung Demirel und das europäische Kunstprojekt Art-Transmitter haben eine Kooperation vereinbart. Das war das Ergebnis erster Sondierungsgespräche Ende Oktober in Dortmund. Die Zusammenarbeit bezieht sich auf gemeinsame Ausstellungen, Veranstaltungen oder Fachtagungen zum Thema Kunst und Psychiatrie.

Ingrid Nölle, 1. Vorsitzende von Art-Transmitter: "Wir freuen uns zukünftig mit einer so bekannten Sammlung zusammen zu arbeiten. Das ermöglicht viele weitere Austellungen und Projekte und erweitert auch die Chancen unserer Künstler in der Öffentlichkeit präsent zu sein."

Die Sammlung Demirel umfasst weit über 520 Malereien, Zeichnungen, Grafiken, und Plastiken von rund 140 KünstlerInnen. Über 340 davon können im Internetangebot der Sammlung betrachtet werden:
www.outsider-bildwelten.de/
01.11.2011
Kultur für alle oder Produktion der "feinen Unterschiede"?
(Kooperations-)Tagungen der KuPoGe und ihrer Regionalgruppen
Bonn. Kulturelle Bildung ist als grundlegender Teil der Persönlichkeitsentwicklung, der allgemeinen Bildung und inzwischen auch der beruflichen Bildung anerkannt. Alle, die für die kulturelle Bildung arbeiten, sind davon überzeugt dass sie damit den Menschen etwas Gutes tun.

Aber das schulische ebenso wie das außerschulische ästhetisch-kulturelle Bildungssystem sind kein herrschaftsfreier Raum. Die Künste, die auf sie bezogene kulturelle Bildung und die damit verbundenen Normen und Werte haben gesellschaftliche Funktionen - Integrations-/Inklusionsfunktionen ebenso wie Abgrenzungs-/Exklusionsfunktionen. Auf die "Distinktionsgewinne" durch kulturelle Habitusmerkmale hat der Kultursoziologe Pierre Bourdieu schon Ende der 1970er Jahre hingewiesen. Ist das ehrwürdige Ziel der "Kultur für alle" eine Illusion?

lesen Sie weiter unter:
www.kulturportal-deutschland.de/kp/artikel.html?artikelid=4711
29.10.2011
Wie verrückt ist die Kunst? Wie kreativ ist die Psychiatrie?“
17. Festival „kunst : verrueckt“ 1.-11.11. 2011 in Leipzig
Leipzig. Zum siebzehnten Mal veranstaltet der Psychiatrieverein Durchblick e.V. in Leipzig das Festival „kunst : verrueckt“. Unter dem Motto „Wie verrückt ist die Kunst? Wie kreativ ist die Psychiatrie?“ widmet sich das Festival vom 1. bis 11. November 2011 den vielfältigen Beziehungen zwischen Kunst und Psychiatrie, Kreativität und Verrücktheit.

Dabei präsentiert das Festival sowohl professionelle Künstler mit außergewöhnlichen Produktionen als auch kreative Menschen aus dem Umfeld der Psychiatrie. Das diesjährige Programm umfasst zehn Veranstaltungen, die an unterschiedlichen Orten mit den verschiedensten Partnern realisiert wurden. Ebenso vielfältig ist das künstlerische Spektrum mit Lesungen, Konzerten, Filmaufführungen, Ausstellung und Vortrag.

Start ist am 1. November mit Bridge Marklands „krug in the box“. Die Berliner Tanz-Theater-Performance-Künstlerin ist u.a. durch ihre Collagen klassischer deutscher Theaterstoffe mit populärer Musik bekannt geworden. Markland zeigt im Kleistjahr 2011 am 1.11. in der Moritzbastei ihre originelle Interpretation von Kleists „Der zerbrochenen Krug“. Am 4. November liest Eva Lohmann aus ihrem Roman „Acht Wochen verrückt“. Nach einer Depression muss sich die Hauptfigur des Romans einem achtwöchigen Klinikaufenthalt unterziehen, der ihren Blick auf das vermeintlich Normale verändert und ihrem Leben eine Wende gibt.

Auch die sächsische Mundartdichterin Lene Voigt hat viele Jahre ihres Lebens in der Psychiatrie verbringen müssen. Ob diese schwierige Lebenssituation Lene Voigts künstlerische Produktivität beeinflusst hat, wird auf einem Podiumsgespräch in Kooperation mit der Lene Voigt Gesellschaft am 2. November im Sächsischen Psychiatriemuseum diskutiert. Ebenfalls im Sächsischen Psychiatriemuseum wird am 9. November eine Ausstellung zur zweihundertjährigen Geschichte der Heil- und Pflegeanstalt Pirna-Sonnenstein eröffnet.

Am 10.11. stellt die Regisseurin Gamma Bak ihren Dokumentarfilm „Schnupfen im Kopf“ in der Filmbar Prager Frühling vor. Der Film ist eine eindringliche künstlerische Auseinandersetzung mit der eigenen Psychose.
Vorbereitet sind weiterhin eine Comiclesung mit der Berliner Lauscherlounge und eine Ausstellung der Künstler des Vereins Durchblick, mit Vernissage von "Ein Haus voller Bilder" am Montag, den 7.11.2011 um 18.00 in der Durchblick Villa. Zum Abschluss des Festivals soll es am 11.11. einen "Narrenzug" der Leipziger Psychiatrievereine und Initiativen zum Leipziger Rathaus geben.

Das Festival wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Leipzig.

Kontakt und weitere Informationen bei:
Durchblick e.V.
Mainzer Str. 7, D-04109 Leipzig
Thomas R. Müller, Tel: 0341 14061413
museum@durchblick-ev.de
www.kunst-ist-verrueckt.de
Termine

02.01.2018
VR-China-Galerie auf der New Yorker Outsider Art-Messe im Januar
China, Südkorea, Japan, Frankreich, UK, Gugging und viele US-Aussteller

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New York. The 26th edition of the New York OAF takes place January 18-21, 2018 at The Metropolitan Pavilion. The fair will showcase 63 galleries, re-p mehr
27.12.2017
New Yorker Galerie zeigt Dan Miller
10.01.-18.02.2018 bei Andrew Edlin
Die bekannte New Yorker Outsider Art/Art Brut-Galerie Andrew Edlin (212 Bowery, New York, NY 10012, USA. Info@edlingallery.com) startet ins neue Jahr mehr
22.12.2017
„Die Dritte Kerze“ im Kleisthaus
Ausstellung des Kunstatelier Omanut in Berlin bis 12. Januar 2018
Berlin. Werke von jüdischen und nicht-jüdischen Nutzern des Kunstateliers Omanut für Menschen mit Handicaps stellt das Berliner Kleisthaus (Mauerstraß mehr