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Pressekonferenz und Vernissage zu Prinzhorns Buch
25.11.2011
Pressekonferenz und Vernissage zu Prinzhorns Buch
Ausstellung in Heidelberg 8.12. 2011 – 5.2.2012
Heidelberg. Der Arzt und Kunsthistoriker Hans Prinzhorn (1886-1933) baute in den Nachkriegsjahren des Ersten Weltkriegs eine einzigartige Sammlung von Werken auf, die zwischen 1880 und 1920 in psychiatrischen Anstalten vorwiegend des deutschsprachigen Raums entstanden sind. Prinzhorn publizierte 1922 das Buch „Bildnerei der Geisteskranken“. Seine Kollegen reagierten reserviert, moderne Künstler im In- und Ausland waren begeistert.

Zum Jubiläumsjahr des Museum Sammlung Prinzhorn ist die siebte Auflage dieses Klassikers erschienen. Auf Grundlage der von ihm bis 1921 in Heidelberg zusammengetragenen Sammlung von Anstaltskunst hat Prinzhorn in seinem Buch eine eigene Ausdruckstheorie entwickelt, veranschaulicht sie mit beispielhaften Werken, stellt zehn „schizophrene Meister“ gesondert vor und diskutiert im Anschluss wichtige Fragen aus dem Grenzgebiet zwischen Psychiatrie und Kunst. Mit ausschlaggebend für den Erfolg war sicherlich die reiche Illustrierung mit 187, zum Teil farbigen Abbildungen. Der Autor hat damit das erste Mal umfassend Einblick gegeben in einen Bereich künstlerischer Kreativität, der vorher fast nur in psychiatrischen Fachzeitschriften eine Rolle spielte.

Die Ausstellung in Heidelberg vom 8. Dezember 2011 bis 5. Februar 2012 zeichnet die Werkauswahl Prinzhorns für seine Publikation beispielhaft nach und versucht sein Anliegen historisch-kritisch zu vermitteln.
Eine Pressekonferenz findet Montag, den 5. Dezember 2011, um 11.00 Uhr statt, zur Vernissage der Ausstellung ist für Mittwoch, den 7. Dezember 2011 um 19.00 Uhr herzlich eingeladen.

Museum Sammlung Prinzhorn
Voßstraße 2, D-69115 Heidelberg
Tel: +49-6221-564725
liane.wendt@med.uni-heidelberg.de
www.prinzhorn.uni-hd.de
25.11.2011
Pascal Tassini au MADmusée
L'exposition extravagante sera visible à partir du 03.12.2011
Liége. Du 03 décembre 2011 jusqu´au 25 février 2012, l´oeuvre surprenante de Pascal Tassini sera exposé au MADmusée. Pascal Tassini est un artiste aux multiples facettes. Depuis une quinzaine d’années il développe un univers cohérent et sensible au travers de peintures, écritures, modelages, assemblages et créations textiles. Depuis 2006, l´artiste s’immerge totalement dans le travail textile, élaborant principalement autour du thème du mariage de multiples coiffes baroques et tenues de noces.

L’exposition de cette œuvre s’accompagne d’un catalogue monographique richement illustré.

Le vernissage aura lieu le 02 décembre dès 18h30.

Horaires d’ouverture : en semaine 10h > 17h, le samedi 14h > 17h
Fermé dimanche, jours fériés et 24.12.2011 > 8.01.2012

Le MADmusée est une émanation du Créahm Région wallonne.

Pour plus d´informations:




www.madmusee.be/?lang=fr&rub=3&lexpo=476
22.11.2011
Deutsche Verbrechen an behinderten Menschen nie vergessen
Antrag für Ort der Erinnerung und Information vom Kulturausschuss
Berlin. Der Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages habe mit seiner Unterstützung für einen fraktionsübergreifenden Antrag zur Erinnerungs- und Dokumentationsarbeit bezüglich der deutschen Nazi-Verbrechen an Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen ein Signal gegen das Vergessen gesetzt, sagte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen Hubert Hüppe in einem Statement das zum November veröffentlicht wurde.

Er sagte klar, dass während der Zeit der Nazi-Diktatur hunderttausende Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen in ganz Europa systematisch erfasst, für medizinische Versuche missbraucht, zwangssterilisiert und ermordet wurden. „Sie waren die ersten Opfer des Gewaltregimes der Nationalsozialisten. Wegbereiter des Terrors gegen behinderte und psychisch erkrankte Menschen war ein Gedankengut, das zwischen lebensunwerten und lebenswerten Menschen unterschied“, betonte Hubert Hüppe und verwies auf eine Unterstützung der Eugenik in Wissenschaft, Politik, (Religion, - die Red.) und Gesellschaft, die sich weit vor Beginn der Nazi-Diktatur in Deutschland verbreitete.

Der beschlossene Antrag greife diesen Aspekt auf, indem er neben einem würdigen zentralen Ort der Erinnerung in der Tiergartenstraße 4 in Berlin fordere, über die Nazi-Verbrechen zu informieren und bestehende Defizite in der Aufarbeitung und Erforschung des Unrechts öffentlich aufzugreifen, erläuterte der Behindertenbeauftragte. „Jetzt kommt es darauf an, den Antrag zusammen mit den Betroffenen und ihren Verbänden in diesem Sinne umzusetzen und der Information neben dem Gedenken breiten Raum zu verschaffen“, verdeutlichte Hüppe.
Termine

15.11.2017
Pop-Up Outsider Art in Rotterdam
Dezember 2017 neues Museum
Rotterdam (Niederlande). In Rotterdam eröffnet Stichting Cultureel Rijk ein temporäres Museum der Outsider Art. „The Pop-Up Grow Big Museum“ zeigt im mehr
02.11.2017
„Kunst und Psychiatrie“-Symposion am 15.11. in Echternach

Echternach (Luxemburg). Wie PSYCHART asbl aus Luxemburg mitteilt, veranstaltet man ein 6. Symposion „Kunst und Psychiatrie“ am 15. November 2017 von 1 mehr
27.10.2017
28.10. – 30.12.2017
"Cuba Outside" in Amsterdam
Galerie Hamer präsentiert derzeit "Cuba Outside", mit Arbeiten von fünf Außenseiterkünstlern des Riera Studio-Ateliers in Havanna. Dies ist mehr