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Kulturprogramm 2012 auf Hofgut PER LA VITA gestartet
26.03.2012
Kulturprogramm 2012 auf Hofgut PER LA VITA gestartet
Kreativkurse, Lesungen, Vorträge, Open Air-Kultur-Selbsthilfetag und mehr
Wadern. Das in einer der schönsten Ecken des saarländischen Hochwaldes gelegene Waderner Hofgut Per la Vita, ein alternatives, betroffenenorientiertes Therapie- und Hilfsprojekt für Mensch und Tier, das sich als ambulantes Zentrum vor allem um Bürgerinnen und Bürger mit psychischen Handicaps bemüht, hat sein allgemeines Jahresprogramm 2012 gestartet. Neu sind Gitarrenkurse, erweitert wurden die beliebten Kunst- und Literaturseminare, dann gibt es einen Architektur- sowie einen spannenden landeskundlichen Vortrag „Israel –damals und heute“, und im Laufe des Jahres soll der Hofladen (geplant später mit Cafébetrieb) eröffnet werden.

Mehrere der Veranstaltungen laufen in Zusammenarbeit mit Selbsthilfe SeelenLaute Saar. Am 9. Juni findet hier auf einer Freiluftbühne unter dem Titel „Alle Augen zählen“ mit dem 4. SeelenLaute-Fest der Saarländische kulturelle Selbsthilfetag für seelische Gesundheit 2012 als großes Sommerfest-Open-Air statt, u.a. in Zusammenarbeit mit dem europäischen Kunstprojekt Art-Transmitter. Künstler, Autoren und Referenten aus ganz Deutschland konnten hierzu engagiert werden. Am Gründonnerstag, 5. April 2012 ist ab 15 Uhr der Saarbrücker Autor Gangolf Peitz mit der dritten Folge seiner Lesung „Frühling à la Peitz“ auf dem Hof zu Gast. Der Eintritt ist frei, auf dem Literaturtisch liegt dann auch das Jahresprogramm aus. Zu allen Veranstaltungen ist die Bevölkerung herzlich eingeladen.

Veranstaltungsort/Ansprechpartner: Fr. Silke Kulzer-Schuett, Zum Bildchen 86, 66687 Wadern-Morscholz, Tel. 0175 5214285

Informationen im Internet unter www.art-transunter.de und www.hofgutperlavita.de. Hier die Programmübersicht 2012, als pdf-Datei zum Ausdrucken, für weitere Informationen (PDF)
www.hofgutperlavita.de
Karl Hans Janke – der „Künstler-Erfinder“ von Hubertusburg
16.03.2012
Karl Hans Janke – der „Künstler-Erfinder“ von Hubertusburg
Sächsischer Verein Rosengarten e.V. betreut Nachlass und Museum
Wemsdorf. Es ist die Zeit der kühnen Visionen. Die Bevölkerung blickt nach dem Weltkrieg optimistisch in den Himmel. Sputniks und Raketen fliegen und die Gedanken der Erdenbürger sind mit ihnen. Die Besiedlung von Mond und Mars scheinen in greifbare Nähe zu rücken.
Auch in der Psychiatrie auf der romantischen Hubertusburg bei Leipzig macht sich ein Mann dazu seine Gedanken: Karl Hans Janke (geb. 21.8.1909 in Kolberg/ Pommern, gest. 15.2.1988 in Wermsdorf), ein Patient mit unzweifelhaft technischer Begabung, ein Künstler und Konstrukteur. Er bastelt, zeichnet, hält Vorträge und korrespondiert mit Unternehmen und öffentlichen Institutionen. Von 1948 an entstehen in fast 40 Jahren bis zu seinem Tod über 4000 Werke.

Um Nachlass und Museum kümmert sich der in der Wermsdorfer Psychiatrie angesiedelte Verein Rosengarten e.V., um die wunderbare Welt, einen Teil des Oeuvres von Karl Hans Janke lebendig zu halten. Die Ausstellung "Karl Hans Janke" ist zu besichtigen im Schloss Hubertusburg, Haus 21 in D-04779 Wermsdorf (Tel.: 03 43 64 / 54 98 40)..
www.karl-hans-janke.de
13.03.2012
Besserer Schutz für geistiges Eigentum
Broterwerb für Künstlerinnen und Künstler muss gesichert sein
Berlin. Angesichts des Fortschritts in der digitalen Medienwelt muss auch das Urheberrecht weiterentwickelt werden. Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat in Berlin Regelungen gefordert, die geistiges Eigentum wirksam schützen. "Der Schutz des geistigen Eigentums in der digitalen Welt ist für mich die größte kulturpolitische Herausforderung unserer Zeit", erklärte Neumann während der Eröffnung eines vom Verlagshaus Gruner & Jahr veranstalteten Symposions zum Urheberrecht in der digitalen Medienwelt.
"Debatten um das geistige Eigentum werden allzu häufig abstrakt geführt", erklärte Neumann. „Viel wird über das Urheberrecht gesprochen, meines Erachtens viel zu wenig über die Urheber selbst – dabei geht es um Menschen, die von ihrer kreativen Arbeit leben müssen. Was manche mit einem verharmlosenden Unterton als „Internetpiraterie“ abtun, betrifft im Kern das Schicksal von hunderttausenden Kreativen! Kreative Arbeit ist keine Freizeitbeschäftigung, sondern der Broterwerb für bildende Künstler und Künstlerinnen, Orchestermusiker, Komponisten, Kameraleute, Regisseure, Cutter, Schauspieler, Journalisten, Schriftsteller, Übersetzer, Designer, Fotografen und viele mehr.“

Auch der Deutsche Kulturrat, als Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt die Parteinahme des Kulturstaatsministers in der Urheberrechtsdebatte für die Künstlerinnen und Künstler.
Termine

20.11.2017
22.11. galerie gugging
Vernissage "Navratils Künstlergästebuch“
Maria Gugging (Österreich). Die Eröffnung der Ausstellung „Navratils Künstlergästebuch“ findet am 22. November 2017 um 19.00 Uhr statt und ist bis 14. mehr
15.11.2017
Pop-Up Outsider Art in Rotterdam
Dezember 2017 neues Museum
Rotterdam (Niederlande). In Rotterdam eröffnet Stichting Cultureel Rijk ein temporäres Museum der Outsider Art. „The Pop-Up Grow Big Museum“ zeigt im mehr
02.11.2017
„Kunst und Psychiatrie“-Symposion am 15.11. in Echternach

Echternach (Luxemburg). Wie PSYCHART asbl aus Luxemburg mitteilt, veranstaltet man ein 6. Symposion „Kunst und Psychiatrie“ am 15. November 2017 von 1 mehr