Nachrichten
24.08.2013
Selbsthilfenachmittag zu Kreativität für eine gesunde Seele
Selbsthilfe SeelenWorte RLP informierte mit Fachvorträgen in Saarburg
Saarburg. Dank der Förderung durch die regionalen Betriebskrankenkassen BKK Pfalz und BKK Pfaff und einem engagierten ehrenamtlichen Engagement Psychiatrieerfahrener, konnte eine neue Vortragsveranstaltung als Selbsthilfeprojekt der rheinland-pfälzischen Kreativ-Selbsthilfe „SeelenWorte“ am 23. August 2013 in Saarburg am Staden durchgeführt werden.

Vertreter der saarländischen kulturellen Selbsthilfe „SeelenLaute“ (Saarbrücken), ein Fachreferent des Inklusionsfördernden europäischen Kunstförderprojektes der Europäischen Gesellschaft zur Förderung von Kunst und Kultur in der Psychiatrie e.V. (Dortmund), sowie ein Saarburger Betroffenen-Autor berichteten zum Zusammenhang von seelischer Gesundheit und kreativ-künstlerischer Beschäftigung, gerade über den Weg selbstbestimmter, nicht professionell-therapeutischer, vielmehr selbsttherapeutischer Aktivitäten Betroffener. Schwerpunktthema war diesmal „Befreiendes Schreiben für die Seele“. Ein telefonischer Beratungsdienst leistete dazu Beratung, ergänzt um Beratungen per E-Mail. Infoprospekte der Selbsthilfe wurden verteilt, sowie gesundheitsbezogene, betroffenenorientierte alternative Fachliteratur zum Themenkreis den fast zwanzig, sehr interessierten Besuchern vorgestellt. Selbst Gäste aus Kaiserslautern und Mainz hatten den Weg zum Open Air-Stand nach Saarburg an diesem sonnigen Freitagmittag nicht gescheut.

In einer Nachbetrachtung hieß es vom SeelenWorte-Team: „Die Künste sind wesentlicher Bestandteil von seelischer Gesundheit und Stabilität. Gesundheitsfördernde Alternativen aus diesem Bereich tun not, müssen aufgezeigt werden. Wir freuen uns, als Selbsthilfe hier alternativ weiter helfen zu können und bedanken uns dabei auch für die partnerschaftliche Unterstützung aus der Gesetzlichen Krankenversicherung." Ermutigt durch die die gute Akzeptanz und Resonanz will die engagierte Selbsthilfeinitiative weiterführend in dieser Richtung in Rheinland-Pfalz tätig sein.
09.08.2013
"Outsider Art" kommt auch in der Publizistik in Schwung
Soziale Psychiatrie 03/2013: »kunst-voll - outsider & art«
Köln. Auch das neuste Heft der Zeitschrift Soziale Psychiatrie widmet sich der so genannten Outsider Art. Für die Redaktion meint Michaela Hoffmann: „Kunst von (und mit) Psychiatrie-Erfahrenen, ob als Malerei, Theater, Film oder Musik, boomt allerorts. Viele Protagonisten sind inzwischen auch »auf großer Bühne« vertreten und international bekannt. Renommierte Projekte wie Kunsthaus Kannen, Blaumeier, Gugging, Sammlung Prinzhorn, Die Maler, Theater Sycorax (um nur einige zu nennen) organisieren regelmäßig Ausstellungen und Aufführungen, etliche der Künstler sind mit ihren Werken in großen Museen und bekannten Galerien vertreten … Art brut – Outsiderkunst, ist zum Markenzeichen geworden.“

Aus dem Inhalt: Wolfram Voigtländer – Künstlerische Werke von Psychiatrie-Erfahrenen, Von der Isolation in den Anstalten zur Ateliergemeinschaft; Thomas R. Müller – Genie und Wahnsinn, Von schwarzer Galle, Entartung, Genetik und dem Dichter Ernst Herbeck – Alexandra von Gersdorff-Bultmann / Nikolaj Bultmann – Verschlossene Innenwelten öffnen; Rosi Haase – OUT; Sammlung Prinzhorn, auch in Berlin? Ein Haus für Außenseiterkunst in der Hauptstadt geplant.

Bezug der Zeitschrift (Einzelheft 10,00 Euro) über den Herausgeber:
Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) e. V.
Zeltinger Str. 9, D-50969 Köln
Tel.: 0221 - 51 10 02
E-Mail: dgsp(at)netcologne.de
01.08.2013
Ausschreibung zur Jahresausstellung im Kunsthaus Kannen
Gastkünstler können sich bis September bewerben
Münster. Seit 1996 findet im Kunsthaus Kannen regelmäßig im Herbst eine Jahresausstellung statt, in der Bilder und Objekte der Künstler aus dem Atelier des Kunsthauses, Gastkünstler und Nachwuchstalente präsentiert werden. Dieses Jahr hat man es sich zur Aufgabe gemacht, den Kreis der Teilnehmenden durch eine Ausschreibung zu erweitern, um weitere Werke einem breiten Publikum vorstellen zu können.
Dabei geht die erste Rückmeldungsphase bis 31. August 2013, während die kompletten Bewerbungsunterlagen mit Fotos spätestens dann bis zum 30. September 2013 vorliegen sollen.


Kontakt:

Fr. Alexandra Marinescu
Kunsthaus Kannen, Museum für Outsider Art und Art Brut
Alexianer Münster GmbH
Alexianerweg 9, D-48163 Münster / Westf.
Fon + 49 2501 966 20560
email: kunsthaus-kannen@alexianer.de

Im Anhang die Unterlagen zum Ausdrucken, für weitere Informationen (PDF)
www.kunsthaus-kannen.de
Termine

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