Nachrichten
« Le Créahm se présente! » am 4. Mai
25.04.2018
« Le Créahm se présente! » am 4. Mai
Öffentlicher Infotag in den Ateliers in Lüttich
Liége (Belgien). Das besondere Kunstzentrum Créahm, das mit Ateliers und Workshops (Bildende Kunst, Tanz, Theater, Musik, Zirkus) benachteiligte wallonische Kulturschaffende mit so genannten geistigen und psychosozialen Handicaps unterstützt, lädt für den 4. Mai 2018 von 16.00 bis 20.00 Uhr zu einem öffentlichen Informationsabend in seine Räumlichkeiten in Lüttich, 6 Quai St. Léonard (Telefon: +32 4 227 01 55) ein. Seit fast vierzig Jahren arbeiten hier studierte KünstlerInnen und DozentInnen ohne therapeutischen Charakter mit den Atelierbesuchern zusammen, wo auch jeder nicht-gehandicapte an den Künsten Interessierte mitmachen und sich kreativ ausprobieren kann, - individuell oder im Kollektiv.

Der Verein Créahm région wallonne asbl betreibt auch das MADmusée in der rue Fabry 19. Beide Häuser - ähnlich wie Créahm Brüssel - sehen sich mit regelmäßigen Ausstellungen, Bildungsangeboten, einer großen Kunstsammlung (über 2.500 Werke) und einem wissenschaftlichen Archiv der Dokumentation und Vermittlung der Thematik "anders entstandener" Kunst an die breite Öffentlichkeit verpflichtet. Für Ausstellungen in Liège nutzt man den salle d´exposition im Théâtre de Liège. Ein festes „Art Brut“-Bildungsseminar wird beispielsweise für Schulklassen und Jugendgruppen ab 12 Jahren vorgehalten. 1979 von Luc Boulangé gegründet, handelt es sich heute um ein lebendiges "künstlerisches, soziales und politisches Projekt“ – so die Selbstdarstellung – jenseits von therapeutischen Konzepten. Zusammen mit dem Tageszentrum von Créahm Liège (1994) und dem MADmusée (2003) mit dazugehörigem MADcafé ergibt dies das "Grand Créahm"-Projekt.

Der Veranstalter beschreibt seinen Kunst-Output wie folgt: „The definition of “outsider” or “alternative” art fortunately remains imprecise. In truth, the art which is created and practiced at the Créahm does not “define” itself, but is mainly characterised by the workshops´ own creation and mediation methods. It is not “art of the mentally ill” (Prinzhorn for example), nor is it “raw art” (Dubuffet), such as was thought for a long time during the 20th century as an expression of an absolute otherness, foreign to the codes of art and the world of culture. On the contrary, Créahm´s workshops make new forms of creation possible that at first sight start to resonate with the whole artistic field … Not “radical exteriority”, so, not “exoticism” and not imagination of an expressive world that would be foreign to culture, but systems of creation, but methods of expression, but artistic identities of an extreme richness and for which the singular character – beauty, strength and energy – shows as much of the difference as the links that nourish them. The cultural periphery where the creations of the Créahm appear to stand is also the privileged space from where the centre is questioned and made visible!“

Zum politischen Ziel heißt es: „(It is based) on the will to defend the rights of the disabled person, especially their rights to culture, to expression and to the defence of their creative aptitudes. More widely, they correspond to the hope and wish for a society where difference can really be accepted .. A society where the difference – here it may be a mental disability – is not ironed out or banished, but fully manifested in its power of creation and questioning.“


- Foto: (c) G. Peitz, BKS Saar 2018 -
www.creahm.be
22.04.2018
"gehirngefühl.!“
Kunst aus Gugging von 1970 bis zur Gegenwart
Maria Gugging (Österreich). Mit Eröffnung am 25.04.2018 um 19.00 Uhr zeigt Museum Gugging seine neue Dauerausstellung mit Schwerpunkt auf aktuellen Positionen. Titel: „gehirngefühl.! kunst aus gugging von 1970 bis zur gegenwart“, denn 1970 fand die erste Ausstellung von Werken der späteren Künstler aus Gugging in der legendären Wiener „Galerie nächst St. Stephan“ statt. Das bahnte den Weg für heute international bekannte Gugginger Outsider Art/Art-Brut-Vertreter wie Johann Hauser, August Walla oder Oswald Tschirtner.

Die neue Schau umfasst Werke aus fünf Jahrzehnten, u.a. von Laila Bachtiar, Leonhard Fink, Helmut Hladisch, Arnold Schmidt, Jürgen Tauscher, Karl Vondal und Günther Schützenhöfer. Wie ein zeitliches Bindeglied wirkt dabei Johann Garbers Arbeit „Das fade Gehirngefühl“.
www.gugging.at
Raw Vision 97
06.04.2018
Raw Vision 97
Internationale Zeitschrift für Outsider Art legt neues Heft vor
London. Die führende Zeitschrift für Outsider Art erscheint mit ihrer neuen Ausgabe Nr. 97 in diesen Tagen. Die englischsprachige RAW VISION berichtet international von Künstlern, Ausstellungen, Messen, Galerien, Ateliers und über Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft der so genannten Außenseiterkunst.
Zu beziehen als print-Heft über nachstehenden link.

(Cover: press release RV)
www.rawvision.com
Termine

09.07.2018
Art-Transmitter 5. August wieder in Luxemburg-Stadt
Erneute Standpräsenz bei Open Air-Galerie Konscht am Gronn

Art-Transmitter 5. August wieder in Luxemburg-Stadt

Luxemburg. Die 13. Auflage von Konscht am Gronn in Luxemburg-Stadt läuft seit Mai dieses Jahres. Der nächste Termin ist am 5. August 2018. Die Open Ai mehr
06.07.2018
OAF Paris 2018 mit neuem Quartier
Save the date: 18. - 21.10.

OAF Paris 2018 mit neuem Quartier

Paris und New York. Wie die veranstaltende New Yorker Agentur Wide Open Arts mitteilt, wechselt die Outsider Art Fair (OAF) an der Seine erneut die Lo mehr
02.07.2018
Bis 23.9. in Brüssel
COLLECTION #3 bei Art & Marges
Brüssel. In der Präsentation "Summer Collection #3" zeigt die belgische Sammlung Art & Marges in Brüssel (Rue Haute, 314) noch bis September mehr