Termine
Outsider Kunst im Landgericht
17.07.2008
Outsider Kunst im Landgericht
Art-Transmitter Teil des 12. Internationalen Arnsberger Kunstsommers
Arnsberg. Am Samstag den 19. Juli um 17:00 Uhr lädt das Landgericht Arnsberg, Brückenplatz 7, zu einer Vernissage der besonderen Art. Unter dem Titel „entfesselt“ werden über 60 Papierarbeiten von mehr als 25 Künstlern gezeigt. Alle Arbeiten stammen aus der Sammlung Art-Transmitter. Dieses europäische Kunstprojekt widmet sich den Werken aktueller Kunst von Künstlern mit psychiatrischen Erfahrungen. Die Ausstellung im Langericht, wird im Rahmen des 12.Internationalen Kunstsommers noch bis zum 28. August zu sehen sein.

Zur Vernissage erwartet die Gäste im Eingangsbereich des Landgerichtes eine 6x4 m große Installation mit dem Titel „Der Traum ist aus!“ des in Trier lebenden und arbeitenden Künstlers Patrick Rödig. Die Arbeit wurde eigens für die Vernissage beauftragt und wird während der Vernissage vom Künstler fertiggestellt. Patrick Rödig: „Alle hier gezeigten Arbeiten sind von Menschen die durch eine psychische Erkrankung aus ihren Lebensträumen gerissen wurden. Meine Installation setzt sich mit dem frühkindlichen Trauma auseinander der einer solchen Erkrankung zu Grunde liegen kann. Ich möchte Mut geben trotz aller Schwierigkeiten seine Träume zu realisieren.“

Ergänzend findet am 05. August um 19:00 Uhr eine Podiumsveranstaltung am gleichen Ort statt. Wolfgang Hippe, Journalist aus Köln moderiert die Veranstaltung zum Thema „Kosmos Outsider Kunst“. Im Gespräch sind: Timmann Kuhrt, Künstler, Altenberg; Rebekka Schulte, Offenes Atelier, LWL Zentrum für Forensische Psychiatrie, Lippstadt; Dr. Peter Minwegen, Chefarzt der Neurologischen Abteilung des St. Johannes-Hospitals, Arnsberg und Peter Clemen, Vizepräsident des Landgerichts Arnsberg.

Ausstellung und Podiumsveranstaltung finden im Rahmen des 12. internationalen Kunstsommer Arnsberg statt. Der Eintritt für beide Veranstaltungen ist frei. Mehr zum Kunstsommer unter:
www.kunstsommer-arnsberg.de/html/start.html
„Art Brut“-Zeichnungen aus der Sammlung MuSeele
01.07.2008
„Art Brut“-Zeichnungen aus der Sammlung MuSeele
Die rätselhafte Welt des Stellmachers Karl Müller
Zwiefalten. Noch bis zum 31.08.2008 sind im Württembergischen Psychiatriemuseum, Hauptstraße 9, Zeichnungen des Stellmachers Karl Müller, (1872-1925) zu sehen. Er sei „raufsüchtig gewesen, hätte das Kartenspiel geliebt und zuviel Most getrunken“, konnte auch gefühlvoll und warmherzig sein und schreibe witzige und geistreiche Gedichte, hieß es über den Stellmacher Karl Müller, geboren in Aichstrut bei Welzheim. Die Krankenakte, seine Zeichnungen und ein Bericht seines behandelnden Arztes Dr. Eugen Schmidt sind quasi die einzigen von diesem Winnenthaler psychiatrischen Patienten erhaltenen Dokumente, der in zehn Jahren psychiatrischer Behandlungen über 100 Tusche- und Farbstiftzeichnungen in hoher künstlerischer Qualität anfertigte, die ein beeindruckender Beleg für die Fantasien, Sehnsüchte und Ängste dieses Menschen sind. Die Ausstellung wurde in Kooperation mit dem Museum für Geschichte der Psychiatrie & Psychiatriegeschichten „MuSeele“ in Göppingen zusammengestellt. Zuvor wurden die Werke nur im Schleswiger Museum für Outsiderkunst und im Städtischen Museum Welzheim gezeigte.

Weitere Infos unter:
www.projektkompanie.de/index.php?section=projects
Carola Willbrand
24.06.2008
Carola Willbrand
Das Quellenwerk
Troisdorf. Zur Eröffnung ihrer Ausstellung „Das Quellenwerk“ lädt Carola Willbrand am 26. Juni um 19:00 Uhr in das Bilderbuchmuseum Burg Wissem, Burgallee 1 in Troisdorf ein. Seit 1981 verbindet die in Köln lebende Künstlerin mit dem Faden Materialien des täglichen Gebrauchs wie Tapeten, Teppiche und getragene Kleidungsstücke, die sie zu Büchern und Buchobjekten verwandelt. In dieser Zeit hat sich Carola Willbrand eine unverwechselbare Position im Feld des Unikatbuches erarbeitet. In der Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Klingspor Museum in Offenbach konzipiert wurde, taucht der »rote Faden« aber auch als fotografische Abbildungen bzw. als Zeichnung mit Bleistift oder Tinte auf den bewahrten Papieren der Familie auf. Carola Willbrand nimmt in dieser Ausstellung den Betrachter ihrer Bücher mit in Bereiche ihres eigenen Lebens und geht an die Grenze zwischen Privatem und Allgemeinem.
Zur Begrüßung spricht Museumsleiterin Maria Linsmann. Susanne Padberg, Galerie Druck und Buch wird eine Einführung geben. Anschließend erwartet die Besucher eine Performance von Carola Willbrand.

Zur Ausstellung erscheint ein handsignierter Katalog in einer Auflage von 33 Exemplaren zum Preis von 150 Euro. Arbeiten von Carola Willbrand sind seit 2007 auch bei Art-Transmitter zu finden.

Am Sonntag, dem 13. Juli um 15:00 Uhr öffnet Carola Willbrand die Vitrinen und gibt Einblicke in ihre Bücher.

Mehr Infos unter
www.bilderbuchmuseum.de
Termine

25.01.2018
existence.! – Gugging zeigt die Sammlung Jean-Claude Volot
Werke der Art Brut und des Expressionismus
Maria Gugging (Österreich). Museum gugging präsentiert die Sammlung Jean-Claude Volots, die damit erstmals in Österreich zu sehen ist. Die Eröffnung i mehr
02.01.2018
VR-China-Galerie auf der New Yorker Outsider Art-Messe im Januar
China, Südkorea, Japan, Frankreich, UK, Gugging und viele US-Aussteller

VR-China-Galerie auf der New Yorker Outsider Art-Messe im Januar

New York. The 26th edition of the New York OAF takes place January 18-21, 2018 at The Metropolitan Pavilion. The fair will showcase 63 galleries, re-p mehr
27.12.2017
New Yorker Galerie zeigt Dan Miller
10.01.-18.02.2018 bei Andrew Edlin
Die bekannte New Yorker Outsider Art/Art Brut-Galerie Andrew Edlin (212 Bowery, New York, NY 10012, USA. Info@edlingallery.com) startet ins neue Jahr mehr