Termine
15.03.2011
Aktionstag „Kultur gut stärken“ zum 21. Mai in Deutschland
Deutscher Kulturrat und Kulturstiftung des Bundes stellten Aktionstag vor
Berlin. Am 3. März wurde in Berlin der bundesweite Aktionstag „Kultur gut stärken“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, gab gemeinsam mit der Kulturstiftung des Bundes den Startschuss für die Kampagne. Um ein Zeichen zum Schutz und zur Förderung der kulturellen Vielfalt und gegen den Kulturabbau zu setzen, sollen unter dem Motto „Kultur gut stärken“ am Wochenende um den 21.05.2011 bundesweit Aktionen, Veranstaltungen, Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Tage der offenen Tür, Demonstrationen und vieles andere mehr stattfinden. Der 21. Mai wurde ausgewählt, weil dies der UNESCO-Welttag der kulturellen Vielfalt ist.

Die Aktion lebe von der Beteiligung der Menschen in Deutschland und von ihrem Engagement für Kultur. Wichtig für das Gelingen des Aktionstages sei die Mobilisierung einer breiten Unterstützung im Kulturbereich, wie es in der Pressemitteilung der Veranstalter heißt. Koordiniert wird die Kampagne über die Internetseite www.kulturstimmen.de. Dort werden Veranstaltungen, Beiträge und Kommentare zum bundesweiten Aktionstag „Kultur gut stärken“ vorgestellt.

Viel Geld wurde dabei in eine große PR gesteckt. Dass lokale Künstler, Autoren, Initiativen, Ensembles etc. vom Veranstalter und seinen Unterstützern für die erbetenen Aktionsarbeiten und Engagements zum 23. Mai von diesem auch gefördert, resp. bezuschusst werden, ist offenbar nicht vorgesehen. Kulturschaffende monierten dies jetzt in jüngsten Stellungnahmen.
www.kulturstimmen.de
„Symbol und Fläche“ - Vernissage am 6. März im Kunsthaus Kannen
28.02.2011
„Symbol und Fläche“ - Vernissage am 6. März im Kunsthaus Kannen
Münsteraner Sammlung zeigt Werke von Alfred Olschewski und Gerd Maron
Münster. Das Kunsthaus Kannen zeigt vom 7. März bis 29. Mai 2011 Bilder der psychiatrieerfahrenen Künstler Alfred Olschewski (geb. 1960) und Gerd Maron (1942-2010). Mit den flächigen, typischen Streifenbildern von Olschewski und den klaren, symbolhaften Zeichnungen von Maron entfaltet sich eine Ausstellung von außergewöhnlicher Farbpracht. Das Gespür für Farbsymbolik und -wirkung ist für die beiden sonst grundlegend verschiedenen Malstile das verbindende Element. Im Kontrast des Unterschiedlichen lässt sich nicht nur die Herangehensweise der Künstler vergleichen – das Versenken in der Form einerseits und in Farbe andererseits –, sondern auch ihre eigene Entfaltung lässt sich in den Bildern nachvollziehen, die einen individuellen Werdegang erzählen.

Gerd Maron wurde 1942 in Wendisch Pribbernow, Kreis Greifenberg, geboren und lebte zuletzt lange in Münster, wo er 2010 verstarb. Ohne sich auf eine Technik festzulegen strahlen sein Bilder stets, egal ob mit Wasserfarbe, Bunstift oder Ölkreide gemalt, dieselbe mystische Symbolik aus, die Maron nie kommentiert hat und die seine Gedanken für den Betrachter unauflösbar verschlüsselt wiedergeben. Seine Werke wurden ab 1998 in mehreren Ausstellungen im Kunsthaus Kannen präsentiert.
Alfred Olschewski wurde 1960 in Königsberg geboren und lebt seit 1980 in Münster. Seit 1986 malt er regelmäßig im Atelier. Während die ersten Zeichnungen Märchenfiguren und Szenerien mit Wasserfarbe darstellten, entwickelte er sich schnell weg von der gegenständlichen Darstellung der Dinge. Olschewski hat bereits an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen. Unter anderem war er 2010 in der Ausstellung „Outdoor and Outside“ der Kunsthalle Recklinghausen vertreten.

Die Vernissage von "Symbol und Fläche" findet am Sonntag, den 6. März 2011 um 15 Uhr im Kunsthaus Kannen statt.

Kunsthaus Kannen - Museum für Outsider Art und Art Brut
Alexianerweg 5
D-48163 Münster
Telefon: (02501) 966 20 560
Telefax: (02501) 966 20 561
E-Mail: kunsthaus-kannen@alexianer.de
Kontakt: Lisa Inckmann (Leiterin Kunsthaus)
www.kunsthaus-kannen.de
Art-Transmitter-Künstler mit Informationen direkt aus Israel
12.02.2011
Art-Transmitter-Künstler mit Informationen direkt aus Israel
Sonderberichterstattung aus Jerusalem und der Westbank
Tel Aviv. Wie bereits mitgeteiilt, befindet sich Art-Transmitter-Künstler und -Projektmitarbeiter Gangolf Peitz aktuell im Februar für neun Tage auf einer Studienreise in Israel. Bei seinen Aufenthalten in Galiläa, Jerusalem und in der Westbank (Bethlehem) erarbeitet der Maler und Dichter vor Ort inspirierte neue Aquarellarbeiten sowie Lyrik. Diese exklusiven Impressionen sollen bereits im April auf einer Exposition in der Galerie Torfhaus in Dortmund präsentiert werden.
Ferner nimmt Peitz in Israel/Palästina Kontakte zu Künstlern, Kunst- und Begegnungsprojekten auf, um Möglichkeiten einer Kooperation für ein geplantes multikulturelles, grenzüberschreitendes Art-Transmitter-Ausstellungsprojekt zu sondieren.

Über Ergebnisse der Reise berichtet unser Nachrichtenportal in Wort und Bild mit Sondernachrichten, auch direkt aus dem Nahen Osten.
Termine

15.11.2017
Pop-Up Outsider Art in Rotterdam
Dezember 2017 neues Museum
Rotterdam (Niederlande). In Rotterdam eröffnet Stichting Cultureel Rijk ein temporäres Museum der Outsider Art. „The Pop-Up Grow Big Museum“ zeigt im mehr
02.11.2017
„Kunst und Psychiatrie“-Symposion am 15.11. in Echternach

Echternach (Luxemburg). Wie PSYCHART asbl aus Luxemburg mitteilt, veranstaltet man ein 6. Symposion „Kunst und Psychiatrie“ am 15. November 2017 von 1 mehr
27.10.2017
28.10. – 30.12.2017
"Cuba Outside" in Amsterdam
Galerie Hamer präsentiert derzeit "Cuba Outside", mit Arbeiten von fünf Außenseiterkünstlern des Riera Studio-Ateliers in Havanna. Dies ist mehr