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Renata Linnhoff in der ERA Trier
15.03.2009
Renata Linnhoff in der ERA Trier
Vernissage der Luxemburger Künstlerin am 25. März
Trier. Die zur Zeit von Luxemburg in den Hunsrück übersiedelnde Art-Transmitter-Künstlerin Renata Linnhoff stellt vom 25. März bis 22. Mai 2009 unter dem besonderen Titel "- 2000 + 2000 + 2000 = 2000" in der Europäischen Rechtsakademie (ERA) Trier aus.

Kernststücke dieser Ausstellung sind drei großformatige Werke in Öl mit den Titeln "Sodom und Gomorrha", "Pompei" und "Phuket". Katastrophen mit zweitausendjährigem Abstand. Düster und bedrohlich. Die drei Werke kontrastieren mit den ansonsten sehr farbenfrohen Bildern von Renata Linnhoff: bis ins letzte Detail geplante, plakatähnliche Kunstwerke, vorwiegend im Großformat - runde Linien und tausend Details.

Die europaweit agierende Kunstschaffende benutzt das uralte Repertoire der Zeichen in einer dekodifizierten Art und Weise, in ethnographischen Ornamenten, wie sie auch im Bauhaus benutzt wurden oder bei Vertretern der Art Brut.

Fast alle Linnhoff- Werke sind mit Ölfarbe gemalt - festgehalten für die Ewigkeit. Aber es gibt auch neue Werke, die in direktem Zusammenhang mit ihrem Leben im ehemaligen Zoo auf dem Senninger Berg in Luxemburg stehen: Collagen aus Tierknochen auf wechselvollem Hintergrund, mal fröhlich, mal trübsinnig bis düster.

„Ich moralisiere nicht. Ich stelle lediglich fest und drücke mich aus“, so die Künstlerin über ihre Bildinhalte.

Die Ausstellung im Foyer der Europäischen Rechtsakademie in Trier, Metzer Allee 4, ist zu besichtigen: Mo. - Do. 9.00 bis 17.00 Uhr, Fr. 9.00 bis 16.00 Uhr

Vernissage: Mittwoch, 25. März 2009, 19.00 Uhr.
Das Einführungswort spricht der saarländische Schriftsteller Gangolf Peitz.

Weitere Informationen zur Art-Transmitter-Künstlerin und zu den Exponaten Renata Linnhoff finden Sie in der Künstlerrubrik dieser homepage.

Bilder der Vernissage in der ERA finden Sie hier:
www.art-transmitter.de/index.php?tp=33
Matthias Maaß - Papierarbeiten der Sammlung Art-Transmitter
08.03.2009
Matthias Maaß - Papierarbeiten der Sammlung Art-Transmitter
Ausdruckstarke Portraits mit Aura
Dortmund. Am 15. März um 11:00 Uhr lädt Art-Transmitter zu einer Matinee in die "Galerie Torfhaus" im Westfalenpark Dortmund ein. Gezeigt werden aktuelle Arbeiten des Heidelberger Künstlers Matthias Maaß. Maaß, der seit den 80er Jahren durch zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen und durch TV-Berichte als Künstler der Outsider-Art profiliert ist, präsentiert vorwiegend ausdrucksstarke Portraits in Tusche und Aquarell auf Papier. Die vorwiegend kleinformatigen Bilder spiegeln mit ihrem leichten Strich innere Gefühlswelten wider, die den Betrachter gefangen nehmen. Der Künstler arbeitet schnell. In Sekunden bannt er skizzenhaft seine Eindrücke aufs Papier, die er gekonnt farbig oder monochrom ausarbeitet. Sanfte Verläufe stehen im Kontrast zu den oftmals groben Konturen der Tuschelinien. Maaß ist ein Suchender, ein Forscher. Seine Bilder besitzen eine starke kontemplative Aura.

Das Plakat der Ausstellung (siehe Foto) kann für 5 € (zzgl. Versand) unter redaktion@art-transmitter.de bestellt werden.

Mehr über den Künstler bei Art-Transmitter unter
weitere Informationen (PDF)
www.art-transmitter.de/index.php?tp=302&artist=154
07.03.2009
„Paraple“ 16 in Lothringen erschienen
Europäische Literaturzeitschrift zeigt regionale Künstler
Bouzonville/Frankreich. Frisch gedruckt liegt sie jetzt vor: die 16. Ausgabe des renommierten grenzüberschreitenden Kulturmagazins „Paraple“, in der Literaten und Künstler aus der Region Saar-Lor-Lux, von links wie rechts der Saar, publizieren. Verbindende Dichtersprache ist dabei die Mundart, das mosel- bzw. rheinfränkische Platt dieser Gegend, dessen Erhalt und Verteidigung sich der herausgebende Verein „Gau un Griis“ mit Sitz im lothringischen Bouzonville auf die Fahnen geschrieben hat.

Jede Ausgabe der halbjährlich erscheinenden Zeitschrift trägt ein Titelthema, um das sich die meisten literarischen Beiträge (Gedichte, Geschichten, Sprachwissenschaftliches und Buchrezensionen) in Französisch, Deutsch und Platt ranken.
Im aktuellen Heft ist es „Boire et manger – Essen und Trinken – Essen ónn drénken“.

Aber es gibt auch bildnerische Autoren. In jedem „Paraple“ wird ein Künstler der Region, alternierend aus Lothringen, Saarland/Rheinland-Pfalz bzw. Luxemburg vorgestellt. In Nr. 16 ist es der saarländische Maler Jürgen Staab aus Fremersdorf mit seiner „psychologischen Malerei“ (so Chefredakteur Gérard Carau im Einführungswort). Im Heft gibt es z.B. Farbabbildungen seiner Werke „Feuervogel“, „Der Drogensohn“, „Verhör“ oder „Ich geh jetzt“.

Auch zwei regionale Art-Transmitter-Künstler hat das Magazin bereits porträtiert, zuletzt Renata Linnhoff (Luxemburg) in „Paraple“ 13.
Künstlerbewerbungen und Autorenbeiträge aus der Region Saar-Lor-Lux, Elsaß, Rheinland-Pfalz und Ostbelgien sind für eine Veröffentlichung gesucht und willkommen.

Bezug, Kontakt und weitere Informationen über:
Paraple, Ed. Gau un Griis, F-Bouzonviille, Tel. 0033/387747681 bzw.
in Deutschland über Gérard Carau, Beckingen/Saar, gcarau@aol.com
www.gaugriis.org
Termine

20.11.2017
22.11. galerie gugging
Vernissage "Navratils Künstlergästebuch“
Maria Gugging (Österreich). Die Eröffnung der Ausstellung „Navratils Künstlergästebuch“ findet am 22. November 2017 um 19.00 Uhr statt und ist bis 14. mehr
15.11.2017
Pop-Up Outsider Art in Rotterdam
Dezember 2017 neues Museum
Rotterdam (Niederlande). In Rotterdam eröffnet Stichting Cultureel Rijk ein temporäres Museum der Outsider Art. „The Pop-Up Grow Big Museum“ zeigt im mehr
02.11.2017
„Kunst und Psychiatrie“-Symposion am 15.11. in Echternach

Echternach (Luxemburg). Wie PSYCHART asbl aus Luxemburg mitteilt, veranstaltet man ein 6. Symposion „Kunst und Psychiatrie“ am 15. November 2017 von 1 mehr