Nachrichten
17.10.2010
"Gemeinsam stark für die Kultur"
Kulturverantwortliche von Bund und Ländern trafen sich
Berlin. Auf Einladung von Kulturstaatsminister Bernd Neumann trafen sich erstmals die für Kultur verantwortlichen Ministerinnen und Minister der Länder und des Bundes zu einem Gedankenaustausch im Bundeskanzleramt. Bund und Länder "arbeiten in der Kulturpolitik reibungslos zusammen", hieß es von dort.

Der Bund finanziert in Deutschland mit 1,2 Milliarden Euro etwa 13 Prozent der öffentlichen Mittel für Kunst und Kultur. Ausgaben, mit denen der Bund nicht nur national bedeutsame Kultureinrichtungen und –projekte fördert, sondern auch Aufgaben im Bereich der nationalen Repräsentation zum Beispiel in der Hauptstadt Berlin wahrnimmt. Auch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen von Kunst und Kultur fällt in die Zuständigkeit des Bundes. Die Kulturförderung ist laut Grundgesetzes in erster Linie Sache der Länder und Gemeinden. Sie schultern mit rund 8,1 Milliarden Euro etwa 87 Prozent der Kulturausgaben.

Kritiker dagegen monieren die deutsche Kulturpolitik. Kulturarbeit werde zunehmend stiefmütterlich behandelt, die finanziellen Mittel, die öffentlich zur Verfügung gestellt werden, seien sinkend und eh schon minimal.
15.10.2010
"Orient-Okzident" - Kunstpreis 2010 der Rosenheim-Stiftung
Bewerbungsfrist bis 31.10.2010 verlängert
Frankfurt am Main. Die Bernd und Gisela Rosenheim-Stiftung vergibt alle zwei Jahre einen mit 5.000 Euro dotierten Kunstpreis. Bei den Wettbewerben um den Preis der Stiftung wird strikte Anonymität verlangt, um eine Beeinflussung der Jury auszuschließen. Die Jury besteht aus anerkannten Kunstwissenschaftlern und Kunstexperten, die für die jeweilige Auslobung berufen werden. Die Werke der Künstler der engeren Auswahl werden in einer Ausstellung gezeigt, es erscheint ein Katalog.
Das Thema des für 2010 lautet „Orient – Okzident", teilnahmeberechtigt ist ausschließlich das Genre Malerei, der Wettbewerb ist offen für Bildende Künstler aus aller Welt, eine Altersbegrenzung gibt es nicht.

Die Stiftung wurde 1993 von Bildhauer und Maler Bernd Rosenheim zur Förderung zeitgenössischer Kunst gegründet. Dabei wird besonderes Gewicht auf die klassischen Medien Zeichnung, Malerei und Skulptur gelegt. Ein Instrument der Förderung ist der Kunstpreis (unser Bild zeigt ein Preisträgerbild von 2008). Die Stiftung betreibt darüber hinaus das Rosenheim-Museum im Dreieichpark in Offenbach, mit Sonderpräsentationen und Präsenzausstellung.

Die Bewerbungsunterlagen können postalisch oder per Internet beim Veranstalter angefordert bzw. abgerufen werden:

Bernd und Gisela Rosenheim-Stifung
c/o Rossbach und Fischer
Schaumainkai 101-103
D-60596 Frankfurt am Main
E-mail: h.meyer@rosenheim-stiftung.de
www.rosenheim-stiftung.de
13.10.2010
Saarlandpremiere von "Himmel und mehr" am 16. November
Kinofilm über Leben und Werk der Hamburger Künstlerin Dorothea Buck
Saarbrücken. Die heute 93jährige Hamburger Bildhauerin Dorothea Buck, die sich selbst von "Schizophrenie" geheilt hat, ist durch die Hölle gegangen. Die ärztliche Diagnose Schizophrenie stempelt sie im Dritten Reich als minderwertig ab, gemäß dem Erbgesundheitsgesetz wird sie 1936 zwangssterilisiert. Einige Jahre später entgeht sie nur knapp der "Euthanasie". Aus eigener Kraft hat sie zurück in ein erfülltes Leben gefunden.

Die Selbsthilfehilfeinitiative Unabhängige Psychiatrie-Erfahrene Saarbrücken (UPS) zeigt "Himmel und mehr" (D 2009) in Saarlandpremiere am 16. und 17.11.2010 um 20.00 Uhr im Saarbrücker Kino Achteinhalb, Nauwieserstraße 19. Die Vorführung am Dienstag, 16. November findet in Anwesenheit der Regisseurin Alexandra Pohlmeier statt. Die Dokumentation hält eine große Lebenserzählung fest. "Himmel und mehr" ist ein im tiefsten Sinne schöner Film geworden, der Weg und Werk einer außergewöhnlichen Frau zeigt.

In der Reihe "Verrückte gibt es überall" präsentieren die Saarbrücker Psychiatrie-Erfahrenen seit vielen Jahren anspruchsvolle Filme zu den Themen seelische Gesundheit, Antipsychiatrie und Psychiatrie. Diese Form der Öffentlichkeitsarbeit will einen Beitrag leisten zum Abbau von Ängsten und Vorurteilen sog. psychisch Kranken gegenüber. Gleichzeitig sollen Betroffene auf sinnvolle Alternativen zur herkömmlichen psychiatrischen Behandlung und auf die Möglichkeiten der Selbsthilfegruppen und -projekte aufmerksam werden. Die UPS werben zudem für eine gewaltfreie humanere Psychiatrie ohne "therapeutische" Zwangsmaßnahmen gegen Patienten.

Für Betroffene ist der Eintritt (nur) am 16. November in Saarbrücken im Kino Achteinhalb dank freundlicher Unterstützung seitens der GKV und des saarländischen Gesundheitsministeriums frei. Info bei Peter Weinmann (Saarbrücken), Tel. 0681 62641, E-mail: peterweinmann@gmx.de

Im Internet (unter bpe-online.de/Termine) und hier weitere Informationen (PDF)
www.bpe-online.de
Termine

18.07.2018
Info-Zelt SeelenLaute Saar mit Outsider Art am 11.8. in Saarbrücken
Treffpunkt für Informationsaustausch und Begegnung auf GKV-Tag

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Saarbrücken. Am Samstag, 11. August 2018 findet in Saarbrücken von 10.00 bis 17.00 Uhr der zweite saarländische GKV-Selbsthilfetag statt. Das Thema Se mehr
09.07.2018
Art-Transmitter 5. August wieder in Luxemburg-Stadt
Erneute Standpräsenz bei Open Air-Galerie Konscht am Gronn

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Luxemburg. Die 13. Auflage von Konscht am Gronn in Luxemburg-Stadt läuft seit Mai dieses Jahres. Der nächste Termin ist am 5. August 2018. Die Open Ai mehr
06.07.2018
OAF Paris 2018 mit neuem Quartier
Save the date: 18. - 21.10.

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Paris und New York. Wie die veranstaltende New Yorker Agentur Wide Open Arts mitteilt, wechselt die Outsider Art Fair (OAF) an der Seine erneut die Lo mehr