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„SeelenLaute“-Winterheft erschienen
24.01.2011
„SeelenLaute“-Winterheft erschienen
Unabhängige Selbsthilfefachzeitschrift hat sich etabliert
Saarbrücken. Längst hat sie sich im Saarland etabliert und wird auch über die Landesgrenzen hinweg gelesen: die Selbsthilfezeitschrift „SeelenLaute“, mit Redaktionssitz in Saarbrücken und dem frisch erschienenen Winterheft 2010/2011. Klein, gelb, handlich im DIN5-Format kommt sie daher. Das Redaktionsteam arbeitet nach der Prämisse „kritisch, unabhängig, anders“, um „von unten“ einen wichtigen Gegenpol gebenüber Träger- und Pharmaorientierter Gesundheitspresse zu setzen. Das Konzept kommt an: „SeelenLaute“ hat heute Leser und Autoren auch in Trier, Potsdam und Löhne.

Herausgeber ist die jetzt als Landesassoziation kultureller Selbsthilfe Psychiatrieerfahrener organisierte gleichnamige saarländische Gesundheitsinitiative, deren vielfältige Selbsthilfearbeit gerade über die verbindende Zeitschrift enorm gewachsen ist. Jahresprogramm, Veranstaltungen und Projektarbeit sind im aktuellen Heft vorgestellt. Die (bewusste) Printzeitschrift, die mit Erfolg auch die vielen "Offliner" unter Patienten und Betroffenen erreicht, wird von der gesetzlichen Krankenversicherung gefördert und vom Gesundheitsministerium begrüßt. Das Heft erscheint aktuell in einer Auflage von 200 Exemplaren und wird von Psychiatrieerfahrenen, Angehörigen, beruflich im Gesundheitssektor Arbeitenden, Kultur- und Gesundheitsinteressierten gelesen. Im Heft sind RLP- und NRW-Seiten von Partnerinitiativen.

„SeelenLaute“, die kulturelle Selbsthilfezeitschrift mit Betroffenenkompetenz hat in der Thematik seelische Gesundheit, Psyche, Psychiatrie und Psychiatriekritik seine Schwerpunkte in eigenen Beiträgen, gestaltet mit einem intensiven Kulturteil aus Lyrik, Kunst oder Musik.

Aus dem Inhalt Heft SL4:
Berichte: "Sexualität und Sehnsucht - Saarkünstler in Ausstellung gut vertreten“, „Das Schweigen brechen - Unseren Kindern zuliebe“, „Musische Selbsthilfe als gute Medizin“; Poesie: Depression, Ich hatte dich vergessen, Ich klage; Künstlerportrait: Liam Ducray; Nachrichten: Gesundheitsreform hinkt, Passionsblume hilft, Stimmen hören, Persönliches Budget; OutsiderArt: „InnenWeltenAußenWelten", Literaturtipps & Rezensionen:“Albanischer Milchkuss“, „Hölderlin und die Psychiatrie“; Termine; Rezept; Sebsthilfeinfos regional und überregional u.v.a.m.

Bezug:
Das Einzelheft ist erhältlich für 2 €, bei Postversand zzgl. 1,50 € (bitte vorab in Briefmarken oder per Überweisung aufs Konto SH SeelenLaute, c/o G. Peitz, Ktonr. 450063292 bei der KSK Saarlouis, BLZ 59350110). Neu sind Sammel- und Aboangebote für Einrichtungen und Vereine (Näheres im Heft).
Spenden unterstützen die Arbeit dieser kulturellen Selbsthilfeinitiative für seelische Gesundheit. Adresse: SeelenLaute, c/o Gangolf Peitz, Lindenstraße 21, 66359 Bous, E-mail: pg-shg@t-online.de

Der SeelenLaute 2011-Jahresflyer, auch zum Ausdrucken hier für weitere Informationen (PDF)
Art-Transmitter-Malerin zeigt bis 18. Februar
19.01.2011
Art-Transmitter-Malerin zeigt bis 18. Februar "Archaische Landschaft" in Arnsberg
Heike Wiegand-Baumeister vom 19.01. bis 18.02.2011 im Finanzamt
Arnsberg. Mit einem großen Erfolg hat heute um 16.00 Uhr die Ausstellung "Archaische Landschaft" im Finanzamt Arnsberg, Rumbecker Str. 36 eröffnet. Die mehr als 40 Besucher zeigten sich besonders von der Serie "Gaza" überrascht da Heike Wiegand-Baumeister mit den überwiegend kleinformatigen Arbeiten auf Papier ihre "gewohnten Pfade" verläßt und nach eigenem Bekunden "nicht ohne Risiko", Landschaftsbilder zeigt. Ausgetreten waren ihre Pfade jedoch noch nie auf denen sie sich bewegte. Schon immer waren ihre vorwiegend abstrakten Bilder mehr Seelenlandschaften" als gekonnt in Szene gesetzte künstlerisch dekorative Arbeiten. Doch mit der Serie "Gaza" überschreitet sie ihre eigenen Grenzen und wagt sich gekonnt an Neues.

Wie kaum ein anderes Genre hat die Landschaftsmalerei die Fähigkeit, beim Betrachter ein breites Spektrum von Emotionen auszulösen – heitere oder schwermütige, Gefühle von Geborgenheit oder Verlassenheit und vieles dazwischen; wer sich z. B. jemals in Anselm Kiefers riesenformatigen Bildern der Märkischen Heide verloren hat, der weiß, welche emotionale Wucht da auf einen einstürzen kann. Wiegand-Baumeister: " Dieser emotionale Gehalt unterschiedlichster Landschaften ist es , der mich in erster Linie an an diesem Genre der Malerei interessiert und den ich vermitteln will. Aber noch mehr fasziniert mich das, was ich das Archaische, also „Urzeitliche“ einer Landschaft nenne – daher erklärt sich der Titel, den ich dieser Ausstellung gegeben habe."

Nicht weniger beeindruckend sind die übrigen Arbeiten der insgesamt 31 Werke umfassenden Schau. Die überwiegend in Mischtechnik mit Acryl und Gesteinsmehlen bzw. Sand, auf Leinwand gefertigten Exponate sind zumeisten etwa 80x100, 80x16 oder 100x100.

Wer Heike Wiegand-Baumeister auch mal persönlich in ihrem Atelier besuchen möchte kann dies in ihrem offenen Atelier "AufZeit" in der Gutenbergplatz 56 in Arnsberg. Hier bietet Wiegand-Baumeister auch einen offenen Werkstatt-Nachmittag an.

Kontakt und Infos unter
www.heikewiegandbaumeister.de
Halle Saint Pierre: Sous le vent de l´Art Brut
16.01.2011
Halle Saint Pierre: Sous le vent de l´Art Brut
Collection Charlotte Zander 17 janvier - 26 août 2011
Paris. La Halle Saint Pierre accueillera du 17 janvier au 26 août 2011 une partie de la collection Charlotte Zander.
Abritée au château de Bönnigheim, en Allemagne, cette collection unique et riche de 4 000 œuvres, dédiée à l’art outsider, est historique. En effet, elle rassemble un grand nombre de créateurs fous, naïfs, visionnaires, autodidactes de toute sorte qui se sont imposés sur la scène de l’art moderne et en ont bouleversé l’esthétique. Cette collection est également pionnière dans son esprit, car elle a œuvré à défendre et célébrer, au-delà des catégories de l’art brut, de l’art naïf et de l’art singulier, cette large famille des créateurs marginaux, qui ont inventé des manières révolutionnaires de penser et de peindre.
Parmi les 49 artistes de l’exposition Wölfli, Carlo, Madge Gill, Lesage, Crépin, Walla ou Scottie Wilson sont considérés comme les grands classiques de l’art brut et Rousseau ou Bauchant comme les maîtres incontestés de l’art naïf. A leurs côtés, Bill Traylor, Boix-Vives, Wallis et Séraphine de Senlis viennent rendre contestables de telles frontières en nous offrant des fascinants témoignages de création inspirée et inventive. L’exposition sera également l’occasion de découvrir trois artistes amplement présents dans la collection Charlotte Zander mais encore méconnus en France : Bosilj et Sekulic et l’énigmatique Schröder-Sonnenstern dont les visions inouïes ont pourtant attiré l’attention des surréalistes.

Halle Saint Pierre
2, rue Ronsard - 75018 Paris
M° : Anvers, Abbesses
Tél. : 33 (0) 1 42 58 72 89

Ouvert tous les jours (7/7j) de 10h à 18h
En août : ouverture de 12h à 18h, fermé le week-end
Expositions temporaires : 7,50€, tarif réduit 6€
www.hallesaintpierre.org
Termine

20.11.2017
22.11. galerie gugging
Vernissage "Navratils Künstlergästebuch“
Maria Gugging (Österreich). Die Eröffnung der Ausstellung „Navratils Künstlergästebuch“ findet am 22. November 2017 um 19.00 Uhr statt und ist bis 14. mehr
15.11.2017
Pop-Up Outsider Art in Rotterdam
Dezember 2017 neues Museum
Rotterdam (Niederlande). In Rotterdam eröffnet Stichting Cultureel Rijk ein temporäres Museum der Outsider Art. „The Pop-Up Grow Big Museum“ zeigt im mehr
02.11.2017
„Kunst und Psychiatrie“-Symposion am 15.11. in Echternach

Echternach (Luxemburg). Wie PSYCHART asbl aus Luxemburg mitteilt, veranstaltet man ein 6. Symposion „Kunst und Psychiatrie“ am 15. November 2017 von 1 mehr