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NICHT NORMAAL * Difference on Display
05.03.2011
NICHT NORMAAL * Difference on Display
Neue Ausstellung im Berliner Kleisthaus eröffnet
Berlin. Mit der Vernissage am 3. März ist im Berliner Kleisthaus, dem Sitz des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, die Ausstellung "Nicht Normaal - Difference on Display" eröffnet worden. Sie ist bis 26. Mai 2011 zu besichtigen. In Zusammenarbeit mit der holländischen Stichting Niet Normaal geht man der Frage nach: Was ist normal und wer bestimmt das? Medial produzierte Schönheitsbilder, wirtschaftlich rentable Lebensentwürfe und technologische Fortschritte zur Perfektionierung des Menschen bestimmen zunehmend unsere gesellschaftlichen Verhältnisse und Normen.

Die Ausstellung präsentiert und reflektiert unser Verständnis von Normalität und beleuchtet die dahinterstehenden Mechanismen und Zusammenhänge. Sie versammelt multimediale Kunstwerke von über 20 internationalen Künstlerinnen und Künstlern, die gängige Vorstellungen von Normalität und Differenz aufheben und Entwürfe von Vielfalt und Inklusion zum Ausdruck bringen. Malerei ist leider nicht vertreten.
Die Kunstwerke spielen mit Grenzüberschreitungen und irritieren unsere normierte Wahrnehmung. Sie befassen sich mit dem Einfluss der Pharmaindustrie, hinterfragen biotechnische Entwicklungen und untersuchen die Positionierung von Menschen mit Behinderungen in der Kunst. Sie eröffnen einen Möglichkeitsraum, der zum Nachdenken anregen soll.

Im Rahmenprogramm werden thematische Schwerpunkte aufgegriffen und vertieft: Filme, Diskussionen und Lesungen bieten die Möglichkeit zur weiteren Auseinandersetzung mit den Themen der Ausstellung.

Das Kleisthaus ist der Dienstsitz des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen. Gleichzeitig existiert es seit März 2001 als Kulturort in Berlin-Mitte. Wo sonst politische Gespräche geführt werden, lädt der Behindertenbeauftragte zum gemeinsamen kulturellen Erlebnis. Der Eintritt ist frei.
Im Jahr 2011 feiert das Kulturprogramm im Kleisthaus sein zehnjähriges Bestehen. Der Beauftragte Hubert Hüppe eröffnet das Haus zu diesem Anlass nun mit einem neuen Programm. Es soll Künstlerinnen und Künstlern mit Behinderungen einen größeren Raum geben und Themen aufgreifen, die wichtig für Menschen mit Behinderungen sind. Dabei bemüht sich Hüppe, besonders den Gedanken der Inklusion in den Vordergrund zu stellen, das heißt, dass alle mit einbezogen werden. Das Kleisthaus soll ein Ort des künstlerischen Austauschs und Zusammenseins von Menschen mit und ohne Behinderungen sein.
Das Budget des Hauses wurde für 2011 aber gekürzt. Die staatliche Stelle lässt sich hier von der Aktion Mensch in Kooperation unterstützen.

Kontakt und weitere Informationen zum Programm:

Beauftragter der Bundesregierung
für die Belange behinderter Menschen
Mauerstraße 53, D-10117 Berlin
Tel. 030 18 527 2793
E-Mail: anfrage@behindertenbeauftragter.de
www.behindertenbeauftragter.de
01.03.2011
"Auf Augenhöhe" neu im Hans Ralfs-Haus
Arbeiten von Kunstgruppen aus Neustadt und Osnabrück
Neustadt i.H. Erstmalig haben sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kunstgruppen "Die Alltagsmaler" der AMEOS Eingliederung Neustadt und der Kunsttherapie des AMEOS Klinikums Osnabrück für eine gemeinsame Ausstellung zusammen getan. Vom 16. Februar bis 23. März 2011 ist die Ausstellung "Auf Augenhöhe" im Hans-Ralfs-Haus in Neustadt zu besichtigen.
Mit dem Titel verbinden die Künstler die Hoffnung, dass ihre Werke nicht als Kunst von Menschen mit psychischen Einschränkungen betrachtet werden, sondern als künstlerischer Ausdruck von Menschen für Menschen, als gleichberechtigt und auf Augenhöhe mit Partnern und Mitmenschen.

Hans Ralfs-Haus für Kunst und Kultur
der AMEOS Eingliederung Neustadt
AMEOS Klinikum Neustadt
Wiesenhof
D-23730 Neustadt i. H.
Tel. +49 (0)4561 611-0
www.ameos.eu/2141.html?&tx_ttnews[tt_news]=46518&tx_ttnews[backPid]=2152&cHash=39465173b9
26.02.2011
Deutscher Kulturrat befragt Parteien zu den Landtagswahlen
Sieben Landtagswahlen in 2011 - Die kulturpolitischen Vorhaben der Parteien
Hamburg. In diesem Jahr finden sieben Landtagswahlen in Deutschand statt. In diesen Wahlen wird auch über die künftige Kulturpolitik des jeweiligen Landes entschieden sowie darüber hinaus über kulturpolitische Akzente, die eine bundesweite Ausstrahlung und Bedeutung haben. Weiter gestalten die Länder über den Bundesrat die Rahmenbedingungen für Kulturpolitik mit.
Hamburg ist in diesem Reigen von Landtagswahlen in 2011 das erste Bundesland. Aufgrund der Bedeutung, die sieben Landtagswahlen für die Zusammensetzung des Bundesrats haben, hat der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, in diesem Jahr erstmals sogenannte Wahlprüfsteine zu Landtagswahlen formuliert.

Lesen Sie Näheres unter:
www.kulturportal-deutschland.de/kp/artikel.html?artikelid=4312
Termine

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Vernissage "Navratils Künstlergästebuch“
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