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 Kunstpreis „so gesehen“
14.02.2012
Kunstpreis „so gesehen“
Nur noch wenige Tage bis zum Einsendeschluss
Stuttgart. Noch bis zum 24. Februar 2012 können sich KünstlerInnen mit Psychiatrieerfahrung für den mit insgesamt 3.000 Euro dotierten Kunstpreis „so gesehen“ bewerben. Eingereicht werden können nur Werke auf Papier, Vorraussetzung zur Bewerbung ist ein Wohnsitz oder Geburtsort in Baden-Württemberg.
Ziel des Kunstpreises, der dieses Jahr bereits zum zweiten Mal auf dem Landespsychiatrietag Baden-Württemberg verliehen wird, ist auf die hohen, kreativen Potentiale von Menschen mit Psychiatrieerfahrung aufmerksam zu machen. Gleichzeitig möchten die Veranstalter ein deutliches Zeichen gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung und für gelebte Inklusion setzen.

In der Jury sitzen Vertreter aus der Wissenschaft, den Medien, sowie Kunstschaffende. So zum Beispiel Ingrid Nölle, 1. Vorsitzende von Art-Transmitter und Armin Pangerl, Art-Transmitter Künstler der ersten Stunde. Weitere Jurymitglieder sind Harald Gall, Ministerium Wissenschaft, Forschung, Kunst, Baden-Württemberg, Professor Hartmut Majer, Hochschule Kunsttherapie, Nürtingen und Dr. Thomas Röske, Leiter der Sammlung Prinzhorn, Heidelberg. Gefördert wird der Preis von der Aktion Mensch e.V., der Europäischen Gesellschaft zur Förderung von Kunst und Kultur in der Psychiatrie e.V.; Projekt Art-Transmitter, der Techniker Krankenkasse Baden-Württemberg und der Kunstakademie U7.

Die Verleihung findet am 16. Juni 2012 im Rahmen des Landespsychiatrietages Baden-Württemberg statt.
www.landespsychiatrietag.de/kunst_preis.html
HEAVEN+HELL from February 10 - June 30, 2012
13.02.2012
HEAVEN+HELL from February 10 - June 30, 2012
INTUIT - The Center for Intuitive and Outsider Art
Chicago. Since 1945, Chicago artists and collectors have demonstrated a continuing interest in outsider art, perhaps due in part to their sense of being "outsiders" in relation to the New York art community. These early artists and collectors demonstrated an awareness and appreciation of the work of untrained artists, many of whom were rural African-Americans, eccentrics, isolates, compulsive visionaries, or the mentally ill. However, their enthusiasm was not shared by the established institutions of the art world.

Established in 1991, Intuit: The Center for Intuitive and Outsider Art (Intuit) is the only nonprofit organization in the United States that is dedicated solely to presenting self-taught and outsider art — with world class exhibitions; resources for scholars and students, or a permanent collection with holdings of more than 1,100 works of art.

HEAVEN+HELL is an inspired collaboration of creative thinking and practical dynamics from two very different organizations: Intuit: The Center for Intuitive and Outsider Art and the Loyola University Museum of Art (LUMA). The exhibition will serve as a bridge between the two museums with the Hell portion of the exhibition taking place in Intuit’s Galleries at 756 N. Milwaukee Ave. and Heaven taking place at LUMA, 820 N. Michigan Ave.
HEAVEN+HELL seeks to explore the breadth of expression in self-taught art with these themes in mind.


Contact:

Intuit: The Center for Intuitive and Outsider Art
756 N Milwaukee Avenue
Chicago, IL 60642, USA
Phone: (312) 243-9088
Fax: (312) 243-9089
Email: intuit@art.org
www.art.org
Nina Hagen für Freiheit statt Zwang
10.02.2012
Nina Hagen für Freiheit statt Zwang
Künstlerische Kreativität soll ausgelebt, nicht unterdrückt werden
Berlin/ Bochum/ Saarbrücken. Seit Inkrafttreten der gesetzlichen Regelung am 1. September 2009 können auch Psychiatrie-Erfahrene mit einer Patientenverfügung grundsätzlich selbst entscheiden, ob und wie sie von Ärzten behandelt werden möchten. Ein auch künstlerisch recht wertvoller Kino-Spot dazu hatte am 31. Januar in Berlin Premiere, wie z.B. die TAZ meldete (http://bewegung.taz.de/termine/freiheit-statt-zwang-patverfue-kinopremiere-mit-nina-hagen). Nina Hagen engagiert sich in diesem Spot.

Zunehmend wehren sich auch in den Künsten arbeitende psychiatrieerfahrene BürgerInnen gegen zuviel, bedenkenlos oder falsch verordnete Psychopharmaka. Kreativität soll zur Genesung ausgelebt, nicht unterdrückt werden, hieß es in einem aktuellen Statement von Selbsthilfe SeelenLaute Saar.

Peter Weinmann von der Saarbrücker Anlaufstelle für Selbstbestimmt Leben (ASL) informiert, dass nach Aufführungen in Berlin und NRW nun auch das Saarbrücker Kino Achteinhalb den Spot zeigt, voraussichtlich den ganzen Februar 2012 lang, jeweils zu Beginn der 20 Uhr- Vorstellung.
Inzwischen ist er auch auf youtube eingestellt:
www.youtube.com/watch?v=CGUehiXlIY4
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