Nachrichten
Dokumentarfilm
05.12.2011
Dokumentarfilm "DIE META-MORPHOSE"
Psychokulturelles Filmprojekt auf Growdfunding-Portal
Frankfurt a.M.. Kulturelle, künstlerische oder soziale Projekte zu finanzieren, ist nicht ganz einfach. Mit sogenannten Crowdfunding-Portalen ergeben sich hier neue Möglichkeiten. Die Idee ist, die "breite Masse" (growd) für ein Projekt zu begeistern und zur Finanzierung (funding) zu motivieren. Dabei sind selbst Kleinstbeträge von 5 Euro willkommen. Crowdfunding wird damit auch zum Instrument der Zivilgesellschaft, bei der die "Inteligenz des Schwarms" genutzt wird.
Jetzt versucht das psychokulturelle Filmprojekt "DIE META-MORPHOSE" nach 35 Drehtagen auf dem Growdfunding-Portal "Startnext" die breite Masse zu überzeugen und Unterstützer für den Schnitt des Films zu finden.
Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der META BAND und deren psychisch kranken Mitglieder, die tiefe Einblicke in eine sonst sehr verschlossene Welt gewähren: Das Leben im Rausch des Wahnsinns. Der Film ist eine Ode an seine liebenswert-kauzigen und eigenwillig-genialen Charaktere, die sich ganz nebenbei auf eine spannende Heldenreise begeben - nach 15 Jahren Bandgeschichte steht ihr erster großer Auftritt an.
Nach erfolgtem Schnitt soll der Film auf diversen Festivals gezeigt werden und (wie die Produzenten hoffen) spätestens dann eine öffentlich-rechtliche Sendeanstalt von seiner Relevanz für die Ausstrahlung im Fernsehen überzeugen.
Vor der Kamera haben gestanden Rita Keiner, Klaus Veith, Roland Böhlig, Alexander Erny, Jörg Mades und die vielen weiteren Personen. Hinter dem Projekt steht: Tim Karasch & Daniel Siebert (Buch), Daniel Siebert (Regie),
Hans-Jürgen Schmitz (Kamera), Matthias Hopfenmüller (Ton), und Sebastian Zwang (Schnitt). Mehr über das Vorhaben und erste Bilder unter::
www.startnext.de/meta-morphose
Man kann nicht nicht kommunizieren
30.11.2011
Man kann nicht nicht kommunizieren
Neues Watzlawick-Lesebuch
Bern. Aus dem Schweizer Huber-Verlag gibt’s vom weltbekannten amerikanischen Soziologen Paul Watzlawick als neue Publikation „Man kann nicht nicht kommunizieren“. Ein Lesebuch mit Texten von ihm zum Thema Kommunikation, mit Abschnitten aus "Menschliche Kommunikation", "Lösungen", "Die Möglichkeit des Andersseins" und "Münchhausens Zopf". Im Buch findet sich auch die Wiedergabe eines Gesprächs zwischen Bernhard Pörcksen und Watzlawick über die Axiome der Kommunikation, den heimlichen Realismus einer psychiatrischen Diagnose und das konstruktivistische Lebensgefühl.

Watzlawick, Paul, „Man kann nicht nicht kommunizieren“. Gebunden, 374 Seiten, 11 Abbildungen, 12,3 x 20,5 cm, ISBN 978-3-456-85029-0. Bern: Hans Huber Verlag 2011. € 19.95 / sFr 23.95

Erhältlich im Buchhandel, per Versand auch bei:
Peter Lehmann Antipsychiatrieverlag & Versandbuchhandel,
Zabel-Krüger-Damm 183, D-13469 Berlin
Tel. +49 / (0)30 / 85 96 37 06 (Mo, Mi & Fr, 10-16 Uhr)
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Pressekonferenz und Vernissage zu Prinzhorns Buch
25.11.2011
Pressekonferenz und Vernissage zu Prinzhorns Buch
Ausstellung in Heidelberg 8.12. 2011 – 5.2.2012
Heidelberg. Der Arzt und Kunsthistoriker Hans Prinzhorn (1886-1933) baute in den Nachkriegsjahren des Ersten Weltkriegs eine einzigartige Sammlung von Werken auf, die zwischen 1880 und 1920 in psychiatrischen Anstalten vorwiegend des deutschsprachigen Raums entstanden sind. Prinzhorn publizierte 1922 das Buch „Bildnerei der Geisteskranken“. Seine Kollegen reagierten reserviert, moderne Künstler im In- und Ausland waren begeistert.

Zum Jubiläumsjahr des Museum Sammlung Prinzhorn ist die siebte Auflage dieses Klassikers erschienen. Auf Grundlage der von ihm bis 1921 in Heidelberg zusammengetragenen Sammlung von Anstaltskunst hat Prinzhorn in seinem Buch eine eigene Ausdruckstheorie entwickelt, veranschaulicht sie mit beispielhaften Werken, stellt zehn „schizophrene Meister“ gesondert vor und diskutiert im Anschluss wichtige Fragen aus dem Grenzgebiet zwischen Psychiatrie und Kunst. Mit ausschlaggebend für den Erfolg war sicherlich die reiche Illustrierung mit 187, zum Teil farbigen Abbildungen. Der Autor hat damit das erste Mal umfassend Einblick gegeben in einen Bereich künstlerischer Kreativität, der vorher fast nur in psychiatrischen Fachzeitschriften eine Rolle spielte.

Die Ausstellung in Heidelberg vom 8. Dezember 2011 bis 5. Februar 2012 zeichnet die Werkauswahl Prinzhorns für seine Publikation beispielhaft nach und versucht sein Anliegen historisch-kritisch zu vermitteln.
Eine Pressekonferenz findet Montag, den 5. Dezember 2011, um 11.00 Uhr statt, zur Vernissage der Ausstellung ist für Mittwoch, den 7. Dezember 2011 um 19.00 Uhr herzlich eingeladen.

Museum Sammlung Prinzhorn
Voßstraße 2, D-69115 Heidelberg
Tel: +49-6221-564725
liane.wendt@med.uni-heidelberg.de
www.prinzhorn.uni-hd.de
Termine

25.01.2018
existence.! – Gugging zeigt die Sammlung Jean-Claude Volot
Werke der Art Brut und des Expressionismus
Maria Gugging (Österreich). Museum gugging präsentiert die Sammlung Jean-Claude Volots, die damit erstmals in Österreich zu sehen ist. Die Eröffnung i mehr
02.01.2018
VR-China-Galerie auf der New Yorker Outsider Art-Messe im Januar
China, Südkorea, Japan, Frankreich, UK, Gugging und viele US-Aussteller

VR-China-Galerie auf der New Yorker Outsider Art-Messe im Januar

New York. The 26th edition of the New York OAF takes place January 18-21, 2018 at The Metropolitan Pavilion. The fair will showcase 63 galleries, re-p mehr
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New Yorker Galerie zeigt Dan Miller
10.01.-18.02.2018 bei Andrew Edlin
Die bekannte New Yorker Outsider Art/Art Brut-Galerie Andrew Edlin (212 Bowery, New York, NY 10012, USA. Info@edlingallery.com) startet ins neue Jahr mehr