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Kunst verbindet: Tage der Bildenden Kunst in Saarbrücken
26.09.2012
Kunst verbindet: Tage der Bildenden Kunst in Saarbrücken
Mit Selbsthilfe SeelenLaute und EGfK e.V. am 29./30. September an Infostand
Saarbrücken. Der traditionsreiche Malclub-Saar e.V., dem auch Art-Transmitter-Künstler angehören, nimmt am 29. und 30. September 2012 wieder an den Tagen der Bildenden Kunst der saarländischen Landeshauptstadt teil. In den weiträumigen eigenen Atelierräumen in Burbach beginnt der Samstag um 17.00 Uhr mit der Vernisssage einer neuen Gemeinschaftausstellung, zusammen mit Künstlerfreunden aus St. Avold (Frankreich).

Am Sonntag ist von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Am Mittag sind die bekannte, gut vernetzte Kreativ-Selbsthilfe SeelenLaute Saar und die Europäische Gesellschaft zur Förderung von Kunst und Kultur in der Psychiatrie (EGfK) e.V. mit Informationen an einem Stand im Malclub mit Mitarbeitern vertreten. Denn Kunst kennt keine Grenzen, verbindet, und ist wichtige gesunde Basis gesellschaftlicher Teilhabe für alle. Inklusion findet vor Ort statt und darf kein Fremdwort bleiben, wie alle drei Stellen betonen. Kunstkenner und Bevölkerung sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

Die Ateliers des Malclub-Saar befinden sich im 3. Stock des „Alten Casino“ in Saarbrücken-Burbach, in der Hochstraße 63 (gegenüber DB-Bf. Saarbrücken-Burbach). Weitere Informationen zum Malclub bei Herrn Elmar Willié, Tel. 0171 8046753, sowie im Netz unter
www.malclub-saar.de
23.09.2012
„Die Künste als seelische Genesung“
Fachvortrag mit Selbsthilfe SeelenLaute Saar in Saarbrücken
Saarbrücken. Dank der tatkräftigen Unterstützung durch die gesetzlichen Krankenkassen BKK ZF & Partner und IKK Südwest konnte das Informationsprojekt 2012 der Landesorganisation Selbsthilfe SeelenLaute Saar doch noch im Herbst durchgeführt werden. Im Anschluss an das Monatstreffen dieser engagierten Kreativ-Selbsthilfe mit Betroffenenkompetenz gab es am 18. September den Fachvortrag zum Thema „Die Künste als seelische Genesung“, im Foyer des Malclub-Saar in Saarbrücken-Burbach. Dabei informierte ein Referententeam der Europäischen Gesellschaft zur Förderung von Kunst und Kultur in der Psychiatrie e.V. mit konkreten Informationen und Beispielen.

Ein viel beachteter Literaturstand mit Publikationen zu den präventiv wie rehabilitativ guten und nachhaltigen Wirkungen von künstlerischer Beschäftigung für die psychische Gesundheit und Stabilität rundete den Abend ab, der von über zwanzig sehr interessierten Gästen besucht war. Man wünschte sich eine Fortsetzung mit weiterer Erörterung des spezifischen Themenkreises, denn „..gerade auch Kunst und Kultur sind Basis von seelischer Gesundheit und gesellschaftlicher Teilhabe“, wie es Gangolf Peitz, Koordinator von SeelenLaute Saar abschließend formulierte.
20.09.2012
andersartig gedenken – Ideenwettbewerb für Schulen
Wie kann ein Denkmal für die Opfer der „Euthanasie“ aussehen?
Berlin. Während der Herrschaft des Nationalsozialismus wurden in Deutschland bis 1945 geschätzte 300.000 Kinder, Frauen und Männer wegen psychischer Erkrankungen oder Behinderung ermordet. Für die barbarische Aktion benutzten die Faschisten Begriffe wie „Gnadentod“ oder „Vernichtung unwerten Lebens“, womit die systematischen Massenmorde des Nazi-Regimes an schließlich Millionen von Menschen begannen. Die Opfer der deutschen „Euthanasie“ sind Teil des Gedächtnisses unserer Gesellschaft.

Die künstlerische Auseinandersetzung ist ein schöpferischer Weg, mit dem schwierigen Thema umzugehen, dem Vergessen entgegenzutreten. Wie kann ein Denkmal für die Opfer aussehen? So lautet die Frage des Ideenwettbewerbs „andersartig gedenken“ für Schülerinnen und Schüler der Klassen 9-13. Sie sind aufgefordert, sich im Unterricht damit zu beschäftigen und künstlerische Ansätze für ein Denkmal zu entwickeln. Gefragt sind Eigensinn und Kreativität. Für die schulischen Gewinnerbeiträge wird ein Preisgeld von 6500 Euro zur Verfügung gestellt. Die öffentliche Preisverleihung ist am 26. Januar 2013. Die Preisträger werden im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors in Berlin im Rahmen der Konferenz „NS -“Euthanasie“ in europäischer Perspektive“ ausgezeichnet. Dort werden auch die Wettbewerbsbeiträge ausgestellt. Ausgewählte Beiträge und die der Gewinner werden auf der Website gedenkort-t4.eu präsentiert. Bis zum 30.11.2012 können Wettbewerbsbeiträge eingeschickt werden.

„andersartig gedenken“ wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Bundestages. Weitere Förderer sind der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin und die Stiftung Parität Berlin.
www.andersartig-gedenken.de/index.php?id=2
Termine

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